Kolumbien-Reise 2018

 

Ornithologische Reise nach Kolumbien

 24.03. – 08.04.2018

(16 Tage / 14 Nächte)

 

 

Leitung: Manfred Siering

 

Route: 

München – Frankfurt – Bogotá – Cali – El Queremal – Cali –

Montezuma – La Suiza – Rio Blanco Schutzgebiet – Manizales –

Pereira – Bogotá – Frankfurt – München

 

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Reiseprogramm

Genauere Informationen zur Reise entnehmen Sie der Preis-Leistungsübersicht.

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1. Tag (Sa., 24.03.2018):

Flug München – Frankfurt – Bogotá

Morgens Treffen mit Herrn Siering und den anderen Teilnehmern der Reisegruppe am Flughafen München. Gemeinsamer Flug mit Lufthansa über Frankfurt nach Kolumbien. Am Flughafen „El Dorado“ in Bogotá werden wir bereits von unserem Partner vor Ort begrüßt und zum Hotel begleitet. Erstes gemeinsames Abendessen und kurzes „Briefing“ für die kommenden Reisetage mit unserem heimischen ornithologischen Reiseleiter. (A)

Zwei Übernachtungen im ****Hotel Blue Suite in Bogotá.

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2. Tag (So., 25.03.2018):

Tagesausflug Chingaza Nationalpark

Tropischer Bergregenwald, Paramo & Feuchtgebiete von Siecha

Nach einem frühen Frühstück brechen wir nach Osten in die Berge auf und erreichen nach etwa zwei Stunden Fahrt den tropischen Bergregenwald (Krummholz-Nadelwald) des 53.000 Hektar großen Chingaza Nationalparks. Der Wald liefert einen Großteil des Trinkwassers für Bogotá. Hier werden wir die meisten endemischen Arten des östlichen Andenhochlands finden. Die kurzen verkrüppelten Bäume und der spezielle Lebensraum des Paramo begünstigt kleinere, gemischte Vogelansammlungen. Hier werden wir nach Rotbrauen-Spitzschnabel, Silberkehlschlüpfer und dem sehr versteckt lebenden Südlichen Rostbürzeltapaculo suchen.

Außerdem nach Schwarzohr-Waldsänger, Schwarzbrust-, Silberbrauen- und Mennigohr-Bergtangare, Rotschopfkotinga, Zimtstirn-Buschammer, Einfarb-Zaunkönig, Augenbrauen-, Schwarzwangen-, Schwarzkopf- und Olivrückenhemispingus und anderen Schönheiten wie Plüschkopftangare, Schwarzscheitel-Waldsänger, Weißkehltachuri, Einfarb-Ameisenpitta, Bronzeschneehöschen und dem nahezu endemischen Kupferbauch-Schneehöschen. Vielleicht locken wir sogar einen Andenkauz hervor und mit etwas Glück zeigt sich auch ein Dornschnabel- Glanzschwänzchen.

Der endemische Braunbrustsittich ist eine der heutigen Hauptzielarten. Nistkästen, die für den Fortbestand dieser endemischen Art eingerichtet wurden, werden erfolgreich besiedelt. So bestehen sehr gut Chancen für eine Sichtung. Weiter geht es in höhere Lagen, wo wir nach Smaragdkehl-Glanzschwänzchen, Stahl- und Maskenhakenschnabel, Graubrust-Buschammer, Distelschwanzschlüpfer und Streifenkehl-Buschtyrann suchen.

Nach einem Mittags-Picknick geht es weiter zu den Feuchtgebieten von Siecha. Wir erkunden die Vogelwelt an den dortigen Kiesgruben, wo wir die gefährdete endemische Bogotáralle, Maskenpfuhlhuhn, Andenente und – mit viel Glück – auch die Mausschwalbe finden.

Abhängig von der heute verbleibenden Zeit können wir auf dem Rückweg nach Bogotá an Kolibri-Futterspendern beobachten und haben gute Chancen auf Schwertschnabel, Zwergveilchenohr, Veilchenohr, Amethystsonnen-, Schwarzohr- und Himmelssylphe, Schwarzschwanzlesbia, Kleinschnabelkolibri, Bronzeschneehöschen, Kupferbauch-Schneehöschen, Rosenschillerkolibri, Blaukehlmusketier, Fadenschwingen-, Blauflügel- und Fahlschwanzkolibri sowie Spitzschwanzelfe. (F, M, A)

 

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3. Tag (Mo., 26.03.2018):

Halbtagesausflug westlich von Bogotá

Pedro Palo Lagune & Chicaque Park & Flug Bogotá – Cali

Noch vor dem Frühstück checken wir aus dem Hotel aus und brechen zu einem Halbtagesausflug in Richtung Westen auf. Nach einer etwa einstündigen Fahrt erreichen wir die Pedro Palo Lagune und genießen erst einmal unser „Feld-Frühstück“. Wir treffen auf einen locker bestandenen Sekundärwald, der einen stillen, abgelegenen See umgibt. Die Waldränder und die offenen Flächen sind für unsere heutigen Vogelbeobachtungen von Interesse. Unter den vielen Spezialitäten werden wir u.a.nach dem Türkispitpit suchen, der sich als das schwierigste Zielobjekt des Tages erweisen könnte.

Viel einfacher zu sehen sind bunt gemischte Trupps zahlreicher Tangarenarten mit Scharlachbauch-, Azurkopf-, Bischofs-, Grün-, Rotscheitel-, Rotstirn-, Heine-, Schwarzrücken- und Gelbrückentangare sowie überwinternde Zugvögel wie Drosselwaldsänger, Kanada-, Kletter-, Elfen-, Brauen- und Fichtenwaldsänger. Weitere Spezialitäten werden unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen, wie zum Beispiel Olivstirnschlüpfer, Rostnackenvireo, Weißbart-Buschammer, Kolumbianischer Zaunkönig, Schnurrbart-Faulvogel, Rostbrauenvireo, Waldwürgerling, Temminckschlüpfer, Einfarb-Wollrücken, Rußspecht, Rotkappenspecht, Olivmantelspecht, Goldstirn-Fliegenstecher, Zwergfliegenstecher and Schwarzschnabeldrossel.

Sollten wir Bäume in Blüte vorfinden, werden wir uns auf attraktive Kolibriarten wie Rotschnabel- und Buffonkolibri, Prachtkehlelfe und Flaggensylphe konzentrieren und mit Glück auch den endemischen Blauschulter-Andenkolibri (Mohrenmusketier) beobachten können.

Anschließend unternehmen wir einen kurzen Abstecher in den Chicaque Park, wo an Kolibrifutterstellen der „halb-endemische“ Goldbauch-Andenkolibri (Goldbauchmusketier) gesichtet werden kann.

Von hier aus fahren wir zum Flughafen Bogotá. Ein kurzer Inlandsflug bringt uns von der östlichen Andenkette in die westlichen Anden nach Cali. (F, M, A)

Eine Übernachtung im ***Hampton by Hilton Hotel in Cali.

 

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 4. Tag (Di., 27.03.2018):

Tagesausflug Nationalpark Los Farallones

Anchicaya-Region & Straße K-18 & Finca Alejandria

An den westlichen Ausläufern der Anden befindet sich ein relativ kleines, jedoch sehr ergiebiges Gebiet, das unsere Liste um eine bedeutende Anzahl von Vogelarten bereichern wird. Die Chocó-Region ist eine der regenreichsten der Welt. Die Niederschlagsmenge kann hier über 10.000 Millimeter pro Jahr erreichen. Der Regenwald des Los Farallones Nationalparks liegt an einem schmalen Flachlandstreifen entlang der Pazifikküste, der abrupt in die westliche Kordillere aufsteigt. Über 300 Vogelarten wurden hier bereits nachgewiesen und die meisten Vogelbeobachter kommen beeindruckt zurück. Wir konzentrieren uns auf das Gebiet um Anchicaya – eines der wohl bekanntesten „birding hotspots“ Kolumbiens, der am Rande des Farallones Nationalparks liegt.

Die teils endemische Vogelwelt der Region bietet einige spektakuläre Arten wie Fünffarben-Bartvogel, Rotohr-Bunttangare und Langlappen-Schirmvogel. Wir beobachten entlang der leicht befahrenen Straße „K-18“ und besuchen die Finca La Alejandra mit ihren sehr gut gewarteten Futterstätten. Die Finca wird daher auch gerne „Kolibri-Paradies“ genannt. Hier finden sich in der Regel Jakobiner-, Keilschnabel-, Telesilla-, Mitchell- und Fahlschwanzkolibri, Graubrusteremit, Flaggen- und Himmelssylphe, Schwarzohr- und Kronennymphe, Bunthöschen, Himmelsmusketier, Anden- und Stahlamazilie, Blaukopfsaphir und Braunbauchbrillant ein.

Unsere Beobachtungen entlang der Straße werden sicherlich viele bedeutende Arten einbringen wie Silberkehl-, Rotkehl-, Rotnacken-, Palmen- und Goldtangaren sowie Rotohr-Bunttangare. Außerdem Weißzügel-Faulvogel, Chocótapaculo und die endemische Scharlachhauben-Ameisentangare.

Eines der Hauptziele des heutigen Tages ist jedoch der in sechs verschiedenen Farben elegant gekleidete Tukanbartvogel. Wir suchen den Himmel nach Prachtadler, Schwalbenweih und Prinzenbussard ab und halten Ausschau nach dem attraktiven Schmucktyrann. Wir werden das Gebiet nach endemischen Zielarten wie der atemberaubende Schwarzohr-Bunttangare, dem Kolumbienguan und der Kastanienwachtel durchsuchen.

Weitere Arten wie Feuerbürzeltangare, Kastanienbrust-Zaunkönig, Laucharassari, Schieferkopf-Fliegenstecher, Schwarzschnabelvireo, Zimttyrann, Braunkopf- Buschammer, Weißflügelbekarde, Bergwald-Baumsteiger, Andenbartvogel, Masken- und Goldkopftrogon, Kappennaschvogel und Maskenhakenschnabel bereichern das heutige Artenspektrum. (F, M, A)

Zwei Übernachtungen im familiengeführten Hotel El Campanario in El Queremal.

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5. Tag (Mi., 28.03.2018):

Ganztagesausflug Anchicaya Canyon & Buenaventura Road

Der Anchicaya Canyon, die Straße aus dem Bergdorf Queremal in die Tiefebene und der Chocó-Regenwald werden einige der aufregendsten Vogelsichtungen der gesamten Tour liefern. Den Tag über beobachten wir entlang der alten Straße von Buenaventura und genießen den tropischen Regenwald. Dieser Ort ist bekannt für einige der fantastischsten Vogelarten Kolumbiens, wie z.B. die Seidenflanken- und die Rothschildtangare. Gemischte Trupps sind fast konstant entlang der Straße anzutreffen. Wir halten Ausschau nach Tatama-Tapaculo („Alto pisones“ tapaculo), Chocótapaculo, Nebelzwergkauz, Ockerbrusttangare, Kaiserinbrillant, Diademfaulvogel, Kastanienbrust-Zaunkönig, Blaubarttangare, Blauschwanztrogon, Orangeflanken- und Brillenameisenpitta, Gelbbauchtyrann, Weißkopf-Zaunkönig, Schieferkopfvireo, Schwarzstirn-Buschtangare, Weißspitzchen, Halsbandorganist, Sternflecken-Baumsteiger, Litaspecht, Schwarzkehltrogon, Blutbauchspecht, Rostpiha und Hakenkolibri. (F, M, A)

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6. Tag (Do., 29.03.2018):

Letzte Beobachtungen entlang der Buenaventura Road & Rückfahrt nach Cali

Wir verbringen unsere letzten Stunden an diesem fantastischen Ort auf der Suche nach anderen interessanten Vogelarten wie Palmer- und Smaragdtangare, Rostwürgerling, Küstentukan, Gelbbrauentangare, Blauschwanzeremit, Rotkopf-Stirnvogel, Pioho, Schwarzbauchkotinga, Keulenpipra, Kappentityra, Zwergschwalbe, Waldzaunkönig, Graubauch-Degenschnäbler, Tropfenflügel-Ameisenfänger, Weißflanken-Ameisenschlüpfer, Weißbrust-Ameisenwürger, Halsbandarassari, Weißzügel-Faulvogel, Rotschwanz-Glanzvogel, Zimtbrustmotmot, Plattschnabelmotmot, Grünfischer, Halsband-Ameisenvogel, Schiefersipia, Schwarzrückenwachtel und Pazifik-Breitschnabeltyrann.

Am Nachmittag fahren wir wieder zurück nach Cali. (F, M, A)

Eine Übernachtung im ***Hampton by Hilton Hotel in Cali.

 

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7. Tag (Fr., 30.03.2018):

Exkursion Sonso Lagune & Weiterfahrt nach Montezuma

Die Lagune von Sonso ist eines der wenigen Feuchtgebiete des Cauca-Tals, jedoch gleichzeitig auch eines der ergiebigsten in ganz Kolumbien. Die Lagune ist von tropischen Trockenwäldern umgeben, die von regionalen Umweltbehörden erhalten werden. Unser Hauptziel wird der winzige Braunrücken-Zwergspecht, der Saumschwanztyrann und der Kolumbienguan sein. Das spezielle Habitat bietet vielen weiteren interessanten Vogelarten wie dem nahezu endemischen Streifenwollrücken, dem Weißhalsibis, Brillensperlingspapagei und Rostnackenvireo, Trauerameisenfänger, Weißbrust-Ameisenwürger und Schopfkarakara Lebensraum.

Ferner werden wir nach Wasservögeln wie Blauflügelente, Gelbbrust- und Rotschnabel-Pfeifgans, Rallenkranich, Amerikanischem Schlangenhalsvogel, Trauerralle und Nachtreiher Ausschau halten.

Am Nachmittag Weiterfahrt nach Montezuma. (F, M, A)

Drei Übernachtungen in der Montezuma Ecolodge.

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8. / 9. Tag (Sa., 31.03. / So., 01.04.2018):

Intensive Exkursionen im Tatama Nationalpark

Der Tatama Nationalpark ist ein wahres Vogelparadies und bietet nebenher auch eine atemberaubende und seltene Flora. Während der kommenden zwei Tage werden wir die spektakulären Vogelbeobachtungs-Spots vor allem entlang der Montezuma Road genießen. Der erste Abschnitt der einsamen Straße führt auf rund 1.400 m Höhe durch abgeholztes Ackerland. Wir werden viele Möglichkeiten haben, Braunrücken-Ameisenpitta, Rotbrustfalke, Schwarzkopf-Buschammer, Glanzflügelpapagei, Bronzetyrann, Schwarzbrauen- und Halsbandorganist, Rotscheitel-Mückenfresser, Rostnackenvireo, Fahlwangen-Astspäher, Trauerralle, Katharinasittich, Adlerschnabel, Braunsensenschnabel, Keilschnabelkolibri, Kamm- und Goldkopftrogon, Streifenfaulvogel, Rußkopf-Zaunkönig, Einfarb-Baumspäher und die endemischen Arten Negretzaunkönig, Blauschultertangare, Kastanienwachtel, Schwarzohr-Bunttangare, Scharlachhauben-Ameisentangare, Parkers Ameisenfänger, Tatama-Tapaculo („Alto pisones“ tapaculo), Maronenbauch-Hakenschnabel, Goldringtangare Rotbauchstärling und Braunrücken-Zwergspecht zu sehen.

Der besondere Artenreichtum der Region wird ergänzt durch Schwarzklarino, Chocóvireo, Tropfenstachelschwanz, Tukanbartvogel, Schiefergrauen Würgerling, zahlreiche Tangarenarten wie Seidenflanken-, Rothschild-, Schwarznacken-, Feuerbürzel-, Guira-, Trauer-, Silberflecken-, Gold-, Silberkehl-, Rotkehl-, Purpurmantel- und Passerinitangare, Graubrust-Buschtangare, Rotohr-Bunttangare und Schwarzkinn-Bergtangare; Tyrannenarten wie Schmuck-, Rost-, Schuppenkopf-, Chocó-Klein- und Gelbringtyrann sowie Schwarzohr-Borstentyrann und Rostbrauen-Laubtyrann.

Hinzu kommen Küstentukan, Weintaube, Westlicher Schwarzer Ameisenvogel, Lachfalke, Schwalbenweih, Brillenpfäffchen, Schuppenbrust-, Weißkopf- und Kastanienbrust-Zaunkönig, Kastanienzaunkönig, Breithauben-Stirnvogel, Maskentityra, Andenklippenvogel, Streifenwollrücken, Rotwangenschlüpfer, Streifenblattspäher, Fleckenkopftapaculo, Rostkehl-Laubwender, Graunackenpiprites, Gelbbrust-Ameisenpitta, Gelbkehlvireo, Keulenpipra, Tyrannenadler, Dreifarben- und Braunkopf-Buschammer, Tangarenbuschammer, Schmuckhäher, Gelbbauchpiha, Indigohakenschnabel, Zimtkehl-Baumspäher, Orangebrustkotinga, Binden- und Schuppenschmuckvogel.

Während der letzten Reise haben wir ferner über 15 Kolibriarten an den Futterstellen des Nationalparks verzeichnen können, wie z.B. Mitchell-, Hyazinth-, Telesilla-, Fahlschwanz- und Westanden-Smaragdkolibri, Königsmusketier, Braunbauch-, Kaiserin- und Grünscheitelbrillant, Weißspitzchen, Braunbaucheremit, Landschwanz- und Flaggensylphe, Kronennymphe, Veilchenohr und Zwergveilchenohr. (F, M, A)

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10. Tag (Mo., 02.04.2018):

Fahrt in den Otun Quimbaya Nationalpark

Während unserer Weiterfahrt in den Otun Quimbaya Nationalpark werden wir an strategisch guten Stellen entlang des Weges z.B. an einem nahegelegenen Sturzbach halten, wo wir Sturzbachtachuri, Sturzbachente und Weißkopf-Wasseramsel finden können. Am späten Nachmittag erreichen wir den Otun Quimbaya Nationalpark. (F, M, A)

Eine Übernachtung in der La Suiza Lodge Cabin.

 

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11. Tag (Di., 03.04.2018):

Otun Quimbaya Nationalpark

Nach dem Frühstück werden wir uns im Garten der Lodge und in der näheren Umgebung auf die Suche nach Besonderheiten begeben. Wir unternehmen einen Spaziergang entlang einer ruhigen Straße und hoffen, dass wir hier einige der begehrten Vogelarten entdecken können, wie z.B. den beeindruckenden Rotkehlkotinga, gefolgt von Schönheiten wie Hochlandmotmot, Weißnacken-Buschammer und Weißkappentangare sowie Weißflügelbekarde, Gelbkopf-, Schwarzrücken- und Feuerbürzeltangare, Grünstirn-Lanzettschnabel, Rostbrust-Fliegenstecher, Schwarzohr- und Zimtbinden-Laubtyrann.

Außerdem suchen wir nach dem endemischen Caucaguan und erhalten nochmals die Chance, Schwarzohr-Bunttangaren und Scharlachhauben-Ameisentangaren in gemischten Trupps beobachten zu können.

Nach dem Mittagessen Besuch einer alten Baum-Plantage, die hauptsächlich von der exotischen Chinesischen Esche (Fraxinus chinensis) bestanden ist. Ein sehr guter Ort für einige seltene und wichtige Arten! Wir hoffen, die Kolumbienkreischeule entdecken zu können. Ferner ist die alte Plantage einer der besten Plätze für Caucaguan und Kastanienwachtel sowie Bartstreif-Ameisenpitta, Schwarzschwingensaltator, Rotkopfstelzling, Stilestapaculo, Schnurrbart-Faulvogel, Schwarzschnabeltukan und Pinselsittich.

Nach einem vogelreichen Tag geht unsere Reise weiter in das Rio Blanco Schutzgebiet. (F, M, A)

Zwei Übernachtungen in der Rio Blanco Lodge.

 

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12. Tag (Mi., 04.04.2018):

Schutzgebiet Rio Blanco

Unsere erste Erkundungstour in das Naturschutzgebiet des Rio Blanco beginnt frühmorgens in Begleitung eines lokalen Rangers, der uns an eine besondere Futterstelle führt. Hier werden wir den nahezu unsichtbaren Bandameisenpitta erblicken können. Während der Tag anbricht, lässt sich auch der Rostkappen-Ameisenpitta blicken. Wir haben gute Chancen auf Rotkopf-, Zweifarben- und den charismatischen Graukappen-Ameisenpitta. Bis zu fünf Arten sind an einem Morgen möglich.

Weitere Zielarten des Tages sind Strichelkopf-Ameisenfänger, Maskensaltator, Goldbandkotinga, Grautapaculo, Perlenmanteltapaculo und Schmalschnabel-Buschammer. Wir suchen nach Halsbandhäher, Rötelsteigschnabel, Gelbschnabelkassike, Fichtentyrann, Bindenbauch- und Rotmantelspecht, Graubrust- und Braunkopf-Buschammer sowie Tränenbergtangare und haben Chancen auf Rußtyrann, Bonapartewaldsänger, Maskenhakenschnabel, Strichelbaumspäher, Papageitangare, Dreistreifen-Waldsänger, Wellenbekarde, Nördlicher Sepiazaunkönig, Schwarzkappen-, Schwarzwangen- und Augenbrauenhemispingus, Silberhakenschnabel und Pinselsittich. (F, M, A)

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13. Tag (Do., 05.04.2018):

Schutzgebiet Rio Blanco

Wir nutzen den heutigen Tag, um weitere Arten aufzuspüren, die wir am Vortag vermisst haben. Wir genießen die allgemein große Artenvielfalt des Naturschutzgebiets und erfreuen uns an endemischen und seltenen Arten, für die dieses Gebiet berühmt ist, wie z.B. Tyrannenbaumsteiger, Schwarzohr-Waldsänger, Langschwanzpiha, Silberbrauen-Bergtangare, Plüschkopf-, Papagei- und Weißkappentangare, Zimtbindenspecht und Bergkassike.

Das Schutzgebiet verfügt über mehrere gut gepflegte Kolibrifutterstellen, die verschiedene Arten wie Turmalinsonnen- und Schwarzohrnymphe, Fahlschwanz- und Fadenschwingenkolibri, Himmels- und Krawattenmusketier, die kleine Spitzschwanzelfe und die Himmelssylphe anziehen. Vor Einbruch der Dunkelheit verlassen wir das Schutzgebiet und reisen weiter nach Manizales. (F, M, A)

Zwei Übernachtungen im Hotel Recinto del Pensamiento bei Manizales.

 

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14. Tag (Fr., 06.04.2018):

Ganztagesexkursion Paramo del Ruiz

Unterhalb des eindrucksvollen, ca. 5.300 m hohen Ruiz-Vulkans erstreckt sich zwischen Höhenlagen von 2.800 bis 4.000 Metern das Paramo del Ruiz-Schutzgebiet. Weideland, Krummholz-Nadelwald, Bambuswald und Paramos wechseln sich hier ab. Der Krummholz-Nadelwald und die Paramos des riesigen Parks sind Heimat endemischer Arten, darunter des sehr seltenen, lokalen Rotstirnsittichs und des Schwarzhöschens. Zunächst werden wir in den Krummholz-Wäldern diese beiden Arten sowie Rotbrust- und Grünglanzschwänzchen suchen. Ferner halten wir Ausschau nach Goldbrust-Schneehöschen, Kordillerentapaculo, kleinen umherziehenden Trupps mit Schwarzohr-Waldsänger, Seggenzaunkönig, Schlicht- und Schlankschnabelcatamenie, Weißbrauenschlüpfer, Rauchtyrann, Anden- und Distelschwanzschlüpfer.

Einer der Höhepunkte dieser Bergseite ist der entzückende endemische Violettkehl-Helmkolibri, nach dem wir in den blühenden Büschen suchen werden. Ebenfalls anwesend: der gesangsaktive und oft auffällige Bergameisenpitta neben Kurzschwanz-Uferwipper, Braunscheiteltyrann und vielen Jardineschlüpfen.

Weiter bergab statten wir dem Hotel Termales del Ruiz einen Besuch ab. Hier werden wir nach Braunschwingenmusketier, Bronzeschneehöschen, Schwertschnabel, Rosenschiller-, Blauflügel- und Fadenschwingenkolibri, Krawattenmusketier, Smaragdkehl-Glanzschwänzchen, Schwarzohr- und Turmalinsonnennymphe suchen. (F, M, A)

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15. Tag (Sa., 07.04.2018):

Morgenexkursion Paramo del Ruiz, Inlandsflug Pereira – Bogotá, Rückflug nach Deutschland

Nach einem frühen Frühstück und dem Hotel-Check-out statten wir am Vormittag nochmals dem Nationalpark Nevados del Ruiz einen Besuch ab und suchen gezielt nach einigen der am Vortag vermissten Vogelarten.

Nach einem Mittags-Picknick Transfer zum Flughafen Pereira und kurzer Inlandsflug nach Bogotá. Am Abend startet unserer Rückflug mit Lufthansa nach Frankfurt. (F, M)

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16. Tag (So., 08.04.2018):

Ankunft in Frankfurt, Weiterflug nach München

Nach Ankunft in Frankfurt geht es direkt weiter mit unserem Lufthansa-Zubringer nach München. Eine beeindruckende Reise in das vogelartenreichste Land der Welt geht leider zu Ende.

 

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Genauere Informationen zur Reise entnehmen Sie der Preis-Leistungsübersicht.

 

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Anmeldung:

Die Reise wird von Manfred Siering (Tel. 089 / 6253359, E-Mail: MSiering@t-online.de) geleitet. Anmeldungen sind ausschließlich an ihn zu richten. Nach Anmeldung gehen Ihnen, neben der Informationsmappe, Reiseunterlagen von INTERCONTACT Gesellschaft für Studien- und Begegnungsreisen mbH zu, die Sie bitte in jedem Fall ausfüllen und rasch dorthin zurücksenden wollen. Auch Ihre etwaigen Sonderwünsche wie Einzelzimmer usw. können hier nach Möglichkeit berücksichtigt werden.