Iran 2017 – Pleskehäher und Irantrauermeise

Reise der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern e.V.

 09. - 22. April 2017

Leitung: Manfred Siering

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Arten und Landschaften im Iran

Die Schutzgebiete des Iran decken rund 10 % der Landesfläche ab. Die Naturraumausstattung ist ausgesprochen vielfältig. Dichte Reliktwälder, große Wüsten, geologisch einmalige Formationen oder Feuchtgebiete internationaler Bedeutung stehen unter strengem Schutz. Das iranische Hochland liegt zwischen den winterkalten Wüsten Mittelasiens und den Trockengebieten Nordafrikas. Sieben, durch Gebirge getrennte Wüsten, stellen eine der drei großen iranischen Landschaftsbestandteile dar. Rund 8.000 Gefäßpflanzen, 550 Vogelarten und 197 Säugetierarten spiegeln die Biodiversität des Landes wider. Unter den Vögeln befinden sich 2 Endemiten (Pleskehäher Podoces pleskei und Irantrauermeise Poecile hyrcanus) und mehr als 30 teils global bedrohte Arten. Vorrangig wurden in jüngerer Zeit Nationalparke und neuerdings auch Biosphärenreservate ausgewiesen. Legendär sind die iranischen Wälder mit einer Fläche von 1,8 Mio. Hektar. In der Zeitspanne unserer Reise verlief zudem der Vogelzug über dieses Land. Wir befanden uns im Überschneidungsbereich von drei bedeutenden Routen des Vogelzugs: von Ostafrika nach Südwestasien, von der Orientalis nach Mittel- und Zentralasien und vom Mediterrangebiet nach Sibirien.  

Die ornithologische Ausbeute erbrachte 249 Vogelarten auf die gemeinsame Artenliste aller Reiseteilnehmer sowie 13 Säugetierarten,  11 Reptilien- und 2 Amphibienarten.

 

 
Iran-Reiseroute der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern 2017

Reiseroute durch den Iran 2017