Nord-Tansania – Sekretär und Marmorspätzling

Ornithologie und Wildbeobachtung im Norden Tansanias

Reise der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern e.V. vom 15. bis 30. März 2008

Tansania gilt mit 1109 Vogelarten, davon 23 Endemiten und 35 global bedrohten Arten als sehr interessantes Ziel vogelkundlicher Reisen. Im Norden des Landes liegen die wichtigsten und wildreichsten Nationalparke. Von Nairobi ausgehend besuchten wir den Duluti-See, die Savannen im Masai-Gebiet bei Sinja mit Aussicht auf Mt. Meru und Kilimanjaro, dann den Arusha-NP, den Tarangire-NP, Lake Manyara-NP, das Ngorongoro-Schutzgebiet, die Olduvai-Schlucht mit ihren Frühmenschen-Fundstellen sowie den Serengeti-NP, wo wir die Geburt von Weißbartgnus, Gepardenmütter mit ihren Jungen und die Balz von Leierschwanzwidas erleben konnten. Unsere Reise fiel in den Beginn der Regenzeit mit Balz- und Brutstimmung sowie Nestbau der Vögel. Hunderte von Weißstörchen starteten zu Ihrem Heimzug nach Norden.

Die ornithologische Ausbeute erbrachte 404 Vogelarten auf die gemeinsame Artenliste aller Reiseteilnehmer sowie 53 Säugetierarten und 16 Reptilien- und Amphibienarten.

Beteiligte Fotografen: Ronny Hartwich, Dr. Franz Marquart und Mark Piazzi