Anmeldung zur Kolumbien-Reise 2018

 

Ornithologische Reise nach Kolumbien

 24.03. – 08.04.2018

(16 Tage / 14 Nächte)

 

 

Leitung: Manfred Siering

 

Route: 

München – Frankfurt – Bogotá – Cali – El Queremal – Cali –

Montezuma – La Suiza – Rio Blanco Schutzgebiet – Manizales –

Pereira – Bogotá – Frankfurt – München

 

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Reiseprogramm

Genauere Informationen zur Reise entnehmen Sie der Preis-Leistungsübersicht.

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1. Tag (Sa., 24.03.2018):

Flug München – Frankfurt – Bogotá

Morgens Treffen mit Herrn Siering und den anderen Teilnehmern der Reisegruppe am Flughafen München. Gemeinsamer Flug mit Lufthansa über Frankfurt nach Kolumbien. Am Flughafen „El Dorado“ in Bogotá werden wir bereits von unserem Partner vor Ort begrüßt und zum Hotel begleitet. Erstes gemeinsames Abendessen und kurzes „Briefing“ für die kommenden Reisetage mit unserem heimischen ornithologischen Reiseleiter. (A)

Zwei Übernachtungen im ****Hotel Blue Suite in Bogotá.

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2. Tag (So., 25.03.2018):

Tagesausflug Chingaza Nationalpark

Tropischer Bergregenwald, Paramo & Feuchtgebiete von Siecha

Nach einem frühen Frühstück brechen wir nach Osten in die Berge auf und erreichen nach etwa zwei Stunden Fahrt den tropischen Bergregenwald (Krummholz-Nadelwald) des 53.000 Hektar großen Chingaza Nationalparks. Der Wald liefert einen Großteil des Trinkwassers für Bogotá. Hier werden wir die meisten endemischen Arten des östlichen Andenhochlands finden. Die kurzen verkrüppelten Bäume und der spezielle Lebensraum des Paramo begünstigt kleinere, gemischte Vogelansammlungen. Hier werden wir nach Rotbrauen-Spitzschnabel, Silberkehlschlüpfer und dem sehr versteckt lebenden Südlichen Rostbürzeltapaculo suchen.

Außerdem nach Schwarzohr-Waldsänger, Schwarzbrust-, Silberbrauen- und Mennigohr-Bergtangare, Rotschopfkotinga, Zimtstirn-Buschammer, Einfarb-Zaunkönig, Augenbrauen-, Schwarzwangen-, Schwarzkopf- und Olivrückenhemispingus und anderen Schönheiten wie Plüschkopftangare, Schwarzscheitel-Waldsänger, Weißkehltachuri, Einfarb-Ameisenpitta, Bronzeschneehöschen und dem nahezu endemischen Kupferbauch-Schneehöschen. Vielleicht locken wir sogar einen Andenkauz hervor und mit etwas Glück zeigt sich auch ein Dornschnabel- Glanzschwänzchen.

Der endemische Braunbrustsittich ist eine der heutigen Hauptzielarten. Nistkästen, die für den Fortbestand dieser endemischen Art eingerichtet wurden, werden erfolgreich besiedelt. So bestehen sehr gut Chancen für eine Sichtung. Weiter geht es in höhere Lagen, wo wir nach Smaragdkehl-Glanzschwänzchen, Stahl- und Maskenhakenschnabel, Graubrust-Buschammer, Distelschwanzschlüpfer und Streifenkehl-Buschtyrann suchen.

Nach einem Mittags-Picknick geht es weiter zu den Feuchtgebieten von Siecha. Wir erkunden die Vogelwelt an den dortigen Kiesgruben, wo wir die gefährdete endemische Bogotáralle, Maskenpfuhlhuhn, Andenente und – mit viel Glück – auch die Mausschwalbe finden.

Abhängig von der heute verbleibenden Zeit können wir auf dem Rückweg nach Bogotá an Kolibri-Futterspendern beobachten und haben gute Chancen auf Schwertschnabel, Zwergveilchenohr, Veilchenohr, Amethystsonnen-, Schwarzohr- und Himmelssylphe, Schwarzschwanzlesbia, Kleinschnabelkolibri, Bronzeschneehöschen, Kupferbauch-Schneehöschen, Rosenschillerkolibri, Blaukehlmusketier, Fadenschwingen-, Blauflügel- und Fahlschwanzkolibri sowie Spitzschwanzelfe. (F, M, A)

 

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3. Tag (Mo., 26.03.2018):

Halbtagesausflug westlich von Bogotá

Pedro Palo Lagune & Chicaque Park & Flug Bogotá – Cali

Noch vor dem Frühstück checken wir aus dem Hotel aus und brechen zu einem Halbtagesausflug in Richtung Westen auf. Nach einer etwa einstündigen Fahrt erreichen wir die Pedro Palo Lagune und genießen erst einmal unser „Feld-Frühstück“. Wir treffen auf einen locker bestandenen Sekundärwald, der einen stillen, abgelegenen See umgibt. Die Waldränder und die offenen Flächen sind für unsere heutigen Vogelbeobachtungen von Interesse. Unter den vielen Spezialitäten werden wir u.a.nach dem Türkispitpit suchen, der sich als das schwierigste Zielobjekt des Tages erweisen könnte.

Viel einfacher zu sehen sind bunt gemischte Trupps zahlreicher Tangarenarten mit Scharlachbauch-, Azurkopf-, Bischofs-, Grün-, Rotscheitel-, Rotstirn-, Heine-, Schwarzrücken- und Gelbrückentangare sowie überwinternde Zugvögel wie Drosselwaldsänger, Kanada-, Kletter-, Elfen-, Brauen- und Fichtenwaldsänger. Weitere Spezialitäten werden unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen, wie zum Beispiel Olivstirnschlüpfer, Rostnackenvireo, Weißbart-Buschammer, Kolumbianischer Zaunkönig, Schnurrbart-Faulvogel, Rostbrauenvireo, Waldwürgerling, Temminckschlüpfer, Einfarb-Wollrücken, Rußspecht, Rotkappenspecht, Olivmantelspecht, Goldstirn-Fliegenstecher, Zwergfliegenstecher and Schwarzschnabeldrossel.

Sollten wir Bäume in Blüte vorfinden, werden wir uns auf attraktive Kolibriarten wie Rotschnabel- und Buffonkolibri, Prachtkehlelfe und Flaggensylphe konzentrieren und mit Glück auch den endemischen Blauschulter-Andenkolibri (Mohrenmusketier) beobachten können.

Anschließend unternehmen wir einen kurzen Abstecher in den Chicaque Park, wo an Kolibrifutterstellen der „halb-endemische“ Goldbauch-Andenkolibri (Goldbauchmusketier) gesichtet werden kann.

Von hier aus fahren wir zum Flughafen Bogotá. Ein kurzer Inlandsflug bringt uns von der östlichen Andenkette in die westlichen Anden nach Cali. (F, M, A)

Eine Übernachtung im ***Hampton by Hilton Hotel in Cali.

 

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 4. Tag (Di., 27.03.2018):

Tagesausflug Nationalpark Los Farallones

Anchicaya-Region & Straße K-18 & Finca Alejandria

An den westlichen Ausläufern der Anden befindet sich ein relativ kleines, jedoch sehr ergiebiges Gebiet, das unsere Liste um eine bedeutende Anzahl von Vogelarten bereichern wird. Die Chocó-Region ist eine der regenreichsten der Welt. Die Niederschlagsmenge kann hier über 10.000 Millimeter pro Jahr erreichen. Der Regenwald des Los Farallones Nationalparks liegt an einem schmalen Flachlandstreifen entlang der Pazifikküste, der abrupt in die westliche Kordillere aufsteigt. Über 300 Vogelarten wurden hier bereits nachgewiesen und die meisten Vogelbeobachter kommen beeindruckt zurück. Wir konzentrieren uns auf das Gebiet um Anchicaya – eines der wohl bekanntesten „birding hotspots“ Kolumbiens, der am Rande des Farallones Nationalparks liegt.

Die teils endemische Vogelwelt der Region bietet einige spektakuläre Arten wie Fünffarben-Bartvogel, Rotohr-Bunttangare und Langlappen-Schirmvogel. Wir beobachten entlang der leicht befahrenen Straße „K-18“ und besuchen die Finca La Alejandra mit ihren sehr gut gewarteten Futterstätten. Die Finca wird daher auch gerne „Kolibri-Paradies“ genannt. Hier finden sich in der Regel Jakobiner-, Keilschnabel-, Telesilla-, Mitchell- und Fahlschwanzkolibri, Graubrusteremit, Flaggen- und Himmelssylphe, Schwarzohr- und Kronennymphe, Bunthöschen, Himmelsmusketier, Anden- und Stahlamazilie, Blaukopfsaphir und Braunbauchbrillant ein.

Unsere Beobachtungen entlang der Straße werden sicherlich viele bedeutende Arten einbringen wie Silberkehl-, Rotkehl-, Rotnacken-, Palmen- und Goldtangaren sowie Rotohr-Bunttangare. Außerdem Weißzügel-Faulvogel, Chocótapaculo und die endemische Scharlachhauben-Ameisentangare.

Eines der Hauptziele des heutigen Tages ist jedoch der in sechs verschiedenen Farben elegant gekleidete Tukanbartvogel. Wir suchen den Himmel nach Prachtadler, Schwalbenweih und Prinzenbussard ab und halten Ausschau nach dem attraktiven Schmucktyrann. Wir werden das Gebiet nach endemischen Zielarten wie der atemberaubende Schwarzohr-Bunttangare, dem Kolumbienguan und der Kastanienwachtel durchsuchen.

Weitere Arten wie Feuerbürzeltangare, Kastanienbrust-Zaunkönig, Laucharassari, Schieferkopf-Fliegenstecher, Schwarzschnabelvireo, Zimttyrann, Braunkopf- Buschammer, Weißflügelbekarde, Bergwald-Baumsteiger, Andenbartvogel, Masken- und Goldkopftrogon, Kappennaschvogel und Maskenhakenschnabel bereichern das heutige Artenspektrum. (F, M, A)

Zwei Übernachtungen im familiengeführten Hotel El Campanario in El Queremal.

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5. Tag (Mi., 28.03.2018):

Ganztagesausflug Anchicaya Canyon & Buenaventura Road

Der Anchicaya Canyon, die Straße aus dem Bergdorf Queremal in die Tiefebene und der Chocó-Regenwald werden einige der aufregendsten Vogelsichtungen der gesamten Tour liefern. Den Tag über beobachten wir entlang der alten Straße von Buenaventura und genießen den tropischen Regenwald. Dieser Ort ist bekannt für einige der fantastischsten Vogelarten Kolumbiens, wie z.B. die Seidenflanken- und die Rothschildtangare. Gemischte Trupps sind fast konstant entlang der Straße anzutreffen. Wir halten Ausschau nach Tatama-Tapaculo („Alto pisones“ tapaculo), Chocótapaculo, Nebelzwergkauz, Ockerbrusttangare, Kaiserinbrillant, Diademfaulvogel, Kastanienbrust-Zaunkönig, Blaubarttangare, Blauschwanztrogon, Orangeflanken- und Brillenameisenpitta, Gelbbauchtyrann, Weißkopf-Zaunkönig, Schieferkopfvireo, Schwarzstirn-Buschtangare, Weißspitzchen, Halsbandorganist, Sternflecken-Baumsteiger, Litaspecht, Schwarzkehltrogon, Blutbauchspecht, Rostpiha und Hakenkolibri. (F, M, A)

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6. Tag (Do., 29.03.2018):

Letzte Beobachtungen entlang der Buenaventura Road & Rückfahrt nach Cali

Wir verbringen unsere letzten Stunden an diesem fantastischen Ort auf der Suche nach anderen interessanten Vogelarten wie Palmer- und Smaragdtangare, Rostwürgerling, Küstentukan, Gelbbrauentangare, Blauschwanzeremit, Rotkopf-Stirnvogel, Pioho, Schwarzbauchkotinga, Keulenpipra, Kappentityra, Zwergschwalbe, Waldzaunkönig, Graubauch-Degenschnäbler, Tropfenflügel-Ameisenfänger, Weißflanken-Ameisenschlüpfer, Weißbrust-Ameisenwürger, Halsbandarassari, Weißzügel-Faulvogel, Rotschwanz-Glanzvogel, Zimtbrustmotmot, Plattschnabelmotmot, Grünfischer, Halsband-Ameisenvogel, Schiefersipia, Schwarzrückenwachtel und Pazifik-Breitschnabeltyrann.

Am Nachmittag fahren wir wieder zurück nach Cali. (F, M, A)

Eine Übernachtung im ***Hampton by Hilton Hotel in Cali.

 

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7. Tag (Fr., 30.03.2018):

Exkursion Sonso Lagune & Weiterfahrt nach Montezuma

Die Lagune von Sonso ist eines der wenigen Feuchtgebiete des Cauca-Tals, jedoch gleichzeitig auch eines der ergiebigsten in ganz Kolumbien. Die Lagune ist von tropischen Trockenwäldern umgeben, die von regionalen Umweltbehörden erhalten werden. Unser Hauptziel wird der winzige Braunrücken-Zwergspecht, der Saumschwanztyrann und der Kolumbienguan sein. Das spezielle Habitat bietet vielen weiteren interessanten Vogelarten wie dem nahezu endemischen Streifenwollrücken, dem Weißhalsibis, Brillensperlingspapagei und Rostnackenvireo, Trauerameisenfänger, Weißbrust-Ameisenwürger und Schopfkarakara Lebensraum.

Ferner werden wir nach Wasservögeln wie Blauflügelente, Gelbbrust- und Rotschnabel-Pfeifgans, Rallenkranich, Amerikanischem Schlangenhalsvogel, Trauerralle und Nachtreiher Ausschau halten.

Am Nachmittag Weiterfahrt nach Montezuma. (F, M, A)

Drei Übernachtungen in der Montezuma Ecolodge.

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8. / 9. Tag (Sa., 31.03. / So., 01.04.2018):

Intensive Exkursionen im Tatama Nationalpark

Der Tatama Nationalpark ist ein wahres Vogelparadies und bietet nebenher auch eine atemberaubende und seltene Flora. Während der kommenden zwei Tage werden wir die spektakulären Vogelbeobachtungs-Spots vor allem entlang der Montezuma Road genießen. Der erste Abschnitt der einsamen Straße führt auf rund 1.400 m Höhe durch abgeholztes Ackerland. Wir werden viele Möglichkeiten haben, Braunrücken-Ameisenpitta, Rotbrustfalke, Schwarzkopf-Buschammer, Glanzflügelpapagei, Bronzetyrann, Schwarzbrauen- und Halsbandorganist, Rotscheitel-Mückenfresser, Rostnackenvireo, Fahlwangen-Astspäher, Trauerralle, Katharinasittich, Adlerschnabel, Braunsensenschnabel, Keilschnabelkolibri, Kamm- und Goldkopftrogon, Streifenfaulvogel, Rußkopf-Zaunkönig, Einfarb-Baumspäher und die endemischen Arten Negretzaunkönig, Blauschultertangare, Kastanienwachtel, Schwarzohr-Bunttangare, Scharlachhauben-Ameisentangare, Parkers Ameisenfänger, Tatama-Tapaculo („Alto pisones“ tapaculo), Maronenbauch-Hakenschnabel, Goldringtangare Rotbauchstärling und Braunrücken-Zwergspecht zu sehen.

Der besondere Artenreichtum der Region wird ergänzt durch Schwarzklarino, Chocóvireo, Tropfenstachelschwanz, Tukanbartvogel, Schiefergrauen Würgerling, zahlreiche Tangarenarten wie Seidenflanken-, Rothschild-, Schwarznacken-, Feuerbürzel-, Guira-, Trauer-, Silberflecken-, Gold-, Silberkehl-, Rotkehl-, Purpurmantel- und Passerinitangare, Graubrust-Buschtangare, Rotohr-Bunttangare und Schwarzkinn-Bergtangare; Tyrannenarten wie Schmuck-, Rost-, Schuppenkopf-, Chocó-Klein- und Gelbringtyrann sowie Schwarzohr-Borstentyrann und Rostbrauen-Laubtyrann.

Hinzu kommen Küstentukan, Weintaube, Westlicher Schwarzer Ameisenvogel, Lachfalke, Schwalbenweih, Brillenpfäffchen, Schuppenbrust-, Weißkopf- und Kastanienbrust-Zaunkönig, Kastanienzaunkönig, Breithauben-Stirnvogel, Maskentityra, Andenklippenvogel, Streifenwollrücken, Rotwangenschlüpfer, Streifenblattspäher, Fleckenkopftapaculo, Rostkehl-Laubwender, Graunackenpiprites, Gelbbrust-Ameisenpitta, Gelbkehlvireo, Keulenpipra, Tyrannenadler, Dreifarben- und Braunkopf-Buschammer, Tangarenbuschammer, Schmuckhäher, Gelbbauchpiha, Indigohakenschnabel, Zimtkehl-Baumspäher, Orangebrustkotinga, Binden- und Schuppenschmuckvogel.

Während der letzten Reise haben wir ferner über 15 Kolibriarten an den Futterstellen des Nationalparks verzeichnen können, wie z.B. Mitchell-, Hyazinth-, Telesilla-, Fahlschwanz- und Westanden-Smaragdkolibri, Königsmusketier, Braunbauch-, Kaiserin- und Grünscheitelbrillant, Weißspitzchen, Braunbaucheremit, Landschwanz- und Flaggensylphe, Kronennymphe, Veilchenohr und Zwergveilchenohr. (F, M, A)

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10. Tag (Mo., 02.04.2018):

Fahrt in den Otun Quimbaya Nationalpark

Während unserer Weiterfahrt in den Otun Quimbaya Nationalpark werden wir an strategisch guten Stellen entlang des Weges z.B. an einem nahegelegenen Sturzbach halten, wo wir Sturzbachtachuri, Sturzbachente und Weißkopf-Wasseramsel finden können. Am späten Nachmittag erreichen wir den Otun Quimbaya Nationalpark. (F, M, A)

Eine Übernachtung in der La Suiza Lodge Cabin.

 

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11. Tag (Di., 03.04.2018):

Otun Quimbaya Nationalpark

Nach dem Frühstück werden wir uns im Garten der Lodge und in der näheren Umgebung auf die Suche nach Besonderheiten begeben. Wir unternehmen einen Spaziergang entlang einer ruhigen Straße und hoffen, dass wir hier einige der begehrten Vogelarten entdecken können, wie z.B. den beeindruckenden Rotkehlkotinga, gefolgt von Schönheiten wie Hochlandmotmot, Weißnacken-Buschammer und Weißkappentangare sowie Weißflügelbekarde, Gelbkopf-, Schwarzrücken- und Feuerbürzeltangare, Grünstirn-Lanzettschnabel, Rostbrust-Fliegenstecher, Schwarzohr- und Zimtbinden-Laubtyrann.

Außerdem suchen wir nach dem endemischen Caucaguan und erhalten nochmals die Chance, Schwarzohr-Bunttangaren und Scharlachhauben-Ameisentangaren in gemischten Trupps beobachten zu können.

Nach dem Mittagessen Besuch einer alten Baum-Plantage, die hauptsächlich von der exotischen Chinesischen Esche (Fraxinus chinensis) bestanden ist. Ein sehr guter Ort für einige seltene und wichtige Arten! Wir hoffen, die Kolumbienkreischeule entdecken zu können. Ferner ist die alte Plantage einer der besten Plätze für Caucaguan und Kastanienwachtel sowie Bartstreif-Ameisenpitta, Schwarzschwingensaltator, Rotkopfstelzling, Stilestapaculo, Schnurrbart-Faulvogel, Schwarzschnabeltukan und Pinselsittich.

Nach einem vogelreichen Tag geht unsere Reise weiter in das Rio Blanco Schutzgebiet. (F, M, A)

Zwei Übernachtungen in der Rio Blanco Lodge.

 

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12. Tag (Mi., 04.04.2018):

Schutzgebiet Rio Blanco

Unsere erste Erkundungstour in das Naturschutzgebiet des Rio Blanco beginnt frühmorgens in Begleitung eines lokalen Rangers, der uns an eine besondere Futterstelle führt. Hier werden wir den nahezu unsichtbaren Bandameisenpitta erblicken können. Während der Tag anbricht, lässt sich auch der Rostkappen-Ameisenpitta blicken. Wir haben gute Chancen auf Rotkopf-, Zweifarben- und den charismatischen Graukappen-Ameisenpitta. Bis zu fünf Arten sind an einem Morgen möglich.

Weitere Zielarten des Tages sind Strichelkopf-Ameisenfänger, Maskensaltator, Goldbandkotinga, Grautapaculo, Perlenmanteltapaculo und Schmalschnabel-Buschammer. Wir suchen nach Halsbandhäher, Rötelsteigschnabel, Gelbschnabelkassike, Fichtentyrann, Bindenbauch- und Rotmantelspecht, Graubrust- und Braunkopf-Buschammer sowie Tränenbergtangare und haben Chancen auf Rußtyrann, Bonapartewaldsänger, Maskenhakenschnabel, Strichelbaumspäher, Papageitangare, Dreistreifen-Waldsänger, Wellenbekarde, Nördlicher Sepiazaunkönig, Schwarzkappen-, Schwarzwangen- und Augenbrauenhemispingus, Silberhakenschnabel und Pinselsittich. (F, M, A)

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13. Tag (Do., 05.04.2018):

Schutzgebiet Rio Blanco

Wir nutzen den heutigen Tag, um weitere Arten aufzuspüren, die wir am Vortag vermisst haben. Wir genießen die allgemein große Artenvielfalt des Naturschutzgebiets und erfreuen uns an endemischen und seltenen Arten, für die dieses Gebiet berühmt ist, wie z.B. Tyrannenbaumsteiger, Schwarzohr-Waldsänger, Langschwanzpiha, Silberbrauen-Bergtangare, Plüschkopf-, Papagei- und Weißkappentangare, Zimtbindenspecht und Bergkassike.

Das Schutzgebiet verfügt über mehrere gut gepflegte Kolibrifutterstellen, die verschiedene Arten wie Turmalinsonnen- und Schwarzohrnymphe, Fahlschwanz- und Fadenschwingenkolibri, Himmels- und Krawattenmusketier, die kleine Spitzschwanzelfe und die Himmelssylphe anziehen. Vor Einbruch der Dunkelheit verlassen wir das Schutzgebiet und reisen weiter nach Manizales. (F, M, A)

Zwei Übernachtungen im Hotel Recinto del Pensamiento bei Manizales.

 

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14. Tag (Fr., 06.04.2018):

Ganztagesexkursion Paramo del Ruiz

Unterhalb des eindrucksvollen, ca. 5.300 m hohen Ruiz-Vulkans erstreckt sich zwischen Höhenlagen von 2.800 bis 4.000 Metern das Paramo del Ruiz-Schutzgebiet. Weideland, Krummholz-Nadelwald, Bambuswald und Paramos wechseln sich hier ab. Der Krummholz-Nadelwald und die Paramos des riesigen Parks sind Heimat endemischer Arten, darunter des sehr seltenen, lokalen Rotstirnsittichs und des Schwarzhöschens. Zunächst werden wir in den Krummholz-Wäldern diese beiden Arten sowie Rotbrust- und Grünglanzschwänzchen suchen. Ferner halten wir Ausschau nach Goldbrust-Schneehöschen, Kordillerentapaculo, kleinen umherziehenden Trupps mit Schwarzohr-Waldsänger, Seggenzaunkönig, Schlicht- und Schlankschnabelcatamenie, Weißbrauenschlüpfer, Rauchtyrann, Anden- und Distelschwanzschlüpfer.

Einer der Höhepunkte dieser Bergseite ist der entzückende endemische Violettkehl-Helmkolibri, nach dem wir in den blühenden Büschen suchen werden. Ebenfalls anwesend: der gesangsaktive und oft auffällige Bergameisenpitta neben Kurzschwanz-Uferwipper, Braunscheiteltyrann und vielen Jardineschlüpfen.

Weiter bergab statten wir dem Hotel Termales del Ruiz einen Besuch ab. Hier werden wir nach Braunschwingenmusketier, Bronzeschneehöschen, Schwertschnabel, Rosenschiller-, Blauflügel- und Fadenschwingenkolibri, Krawattenmusketier, Smaragdkehl-Glanzschwänzchen, Schwarzohr- und Turmalinsonnennymphe suchen. (F, M, A)

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15. Tag (Sa., 07.04.2018):

Morgenexkursion Paramo del Ruiz, Inlandsflug Pereira – Bogotá, Rückflug nach Deutschland

Nach einem frühen Frühstück und dem Hotel-Check-out statten wir am Vormittag nochmals dem Nationalpark Nevados del Ruiz einen Besuch ab und suchen gezielt nach einigen der am Vortag vermissten Vogelarten.

Nach einem Mittags-Picknick Transfer zum Flughafen Pereira und kurzer Inlandsflug nach Bogotá. Am Abend startet unserer Rückflug mit Lufthansa nach Frankfurt. (F, M)

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16. Tag (So., 08.04.2018):

Ankunft in Frankfurt, Weiterflug nach München

Nach Ankunft in Frankfurt geht es direkt weiter mit unserem Lufthansa-Zubringer nach München. Eine beeindruckende Reise in das vogelartenreichste Land der Welt geht leider zu Ende.

 

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Reisepreis:

Der Preis für die Inklusiv-Leistungen beträgt pro Person im Doppelzimmer:

bei mindestens 10 Personen             € 4.660,-

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Bei einer höheren Teilnehmerzahl, wird sich der Reisepreis wie folgt reduzieren:

bei mindestens 14 Personen             € 4.550,-

bei mindestens 16 Personen             € 4.490,-

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Genauere Informationen zur Reise entnehmen Sie der Preis-Leistungsübersicht.

 

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Anmeldung:

Die Reise wird von Manfred Siering (Tel. 089 / 6253359, E-Mail: MSiering@t-online.de) geleitet. Anmeldungen sind ausschließlich an ihn zu richten. Nach Anmeldung gehen Ihnen, neben der Informationsmappe, Reiseunterlagen von INTERCONTACT Gesellschaft für Studien- und Begegnungsreisen mbH zu, die Sie bitte in jedem Fall ausfüllen und rasch dorthin zurücksenden wollen. Auch Ihre etwaigen Sonderwünsche wie Einzelzimmer usw. können hier nach Möglichkeit berücksichtigt werden.

 

Anmeldung zu den 6. Bayerischen Ornithologentagen 2018

   

Schwerpunktthema der Veranstaltung sind Wasservögel und alpine Vogelarten.

Hier erfahren Sie mehr über das Veranstaltungsprogramm und die Anmeldemodalitäten

 

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Programm

 

     

.Poster - Verzeichnis

 
  1. Armin Landmann & Andreas Danzl: Lieber den Spatz am Dach als die Amsel im Busch? - Gegenläufige Bestandsentwicklungen zweier Ubiquisten in Tiroler Mittelgebirgsdörfern

  2. Armin Landmann: Die Osterhorngruppe in den Salzburger Kalkvoralpen: Ein unterschätztes und bedrohtes Refugium für Wald- und Felsvogelarten am Alpenrand

  3. Birgit Sailer, Christiane Böhm & Armin Landmann: Nistkastenpräferenzen von Meisen (Paridae): Freiland-Wahlversuche im Umfeld des Alpenzoos Innsbruck-Tirol

  4. Christiane Böhm & Armin Landmann: Aktuelle Ornithologische Forschung im Alpenzoo Innsbruck, Tirol – eine exemplarische Übersicht

  5. Wolfgang Küfner: Brutvögel im montanen Bergwald - Bedeutung von Klima und Waldhabitat im NWR Totengraben

  6. Karin Haas & Ursula Köhler: Magere Zeiten! Ohne Klärwasser dauerhaft verringerte Kapazitäten für mausernde Wasservögel. Ein Langzeitexperiment 2000-2017 in den Ismaninger Teichen

  7. Jakob Pöhacker: Das Braunkehlchen (Saxicola rubetra) im Bundesland Salzburg

  8. Robert Pfeifer: Zar Ferdinand I. und die Auerhähne – ein Beitrag zur historischen Verbreitung des Auerhuhns Tetrao urogallus in Nordbayern und Südthüringen

  9. Robert Pfeifer, Jutta Stadler & Roland Brandl: Saisonale Schwankungen von Individuenzahl und Artenreichtum in einer Vogelgemeinschaft: erste Ergebnisse einer Langzeitstudie

  10. Wolfgang Hiller: Feiern ohne Feuern!

     

Die Poster können am Freitag, den 2. März 2018 ab 15.00 Uhr aufgehängt werden. Während der Posterpräsentation am Samstag, den 3. März 2018 von 11.00 – 11.45 Uhr sind die Autoren bei den Postern anzutreffen.

 

 

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Mitgliedschaft

Veröffentlichung: Die Vögel des Chiemseegebietes

Lohmann, Michael und Bernd-Ulrich Rudolph (2016): Die Vögel des Chiemseegebietes.

ISBN 978-3-00-052054-9. Ornithologische Gesellschaft in Bayern e.V., München.

Preis: 35,00 €, bestellbar unter folgender Internetseite.

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Der Chiemgau weist neben einer Jahrtausende alten Kultur mit berühmten Sehenswürdigkeiten wie Kloster Seeon, die Fresken in der Kirche von Urschalling oder Schloss Herrenchiemsee eine besonders reiche naturräumliche Ausstattung an Lebensräumen auf. Diese reicht vom Hochgebirge bis zu den Mooren und Seen im Vorland mit dem Chiemsee als zentralem Element. Entsprechend groß ist der Artenreichtum an Vögeln: 180 Vogelarten haben mindestens einmal im Chiemgau gebrütet oder unternahmen Brutversuche, 147 davon brüten hier regelmäßig. Die Anzahl aller sicher nachgewiesenen Vogelarten in unserem Gebiet beläuft sich auf 329. Der Chiemsee stellt für Wasservögel ein Rastgebiet von internationaler Bedeutung dar, aber auch viele der kleineren Gewässer weisen eine hohe Bedeutung für rastende oder brütende Wasservögel und Schilfbrüter auf. Der Anteil an Schutzgebieten – europäischen Vogelschutzgebieten wie Naturschutzgebieten – ist daher weit überdurchschnittlich hoch.

Das Buch analysiert zum ersten Mal die Bedeutung des Chiemgaus für die Vogelwelt. Es wertet die Wasservogelzählungen über einen Zeitraum von 47 Jahren aus (seit 1967/68) und dokumentiert die Bedeutung von verschiedenen Gebietsteilen für die Brutvögel, mausernde Wasservögel sowie rastende und überwinternde Vögel. Alle im Freiland nachgewiesenen Vogelarten werden in einem eigenen Artkapitel behandelt.

Der hohe Artenreichtum führt zu einer immer größer werdenden Bedeutung des Chiemseegebiets für Vogelkundler von nah und fern. Bis heute werden daher neue Arten beobachtet, manche verschwinden aber auch wieder. Das liegt teilweise an der natürlichen Dynamik, zu einem großen Teil aber auch an der Einflussnahme des Menschen auf die Natur. Daher behandelt das Werk auch den Aspekt des Vogelschutzes im Chiemgau in einem eigenen Kapitel.

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Veröffentlichung: Die Vogelwelt des Nymphenburger Schlossparks in München

Sonderheft: Die Vogelwelt des Nymphenburger Schlossparks in München

 

Vom Wildpark der bayerischen Herrscher

zum innerstädtischen Naherholungsgebiet

  Zum 350jährigen Bestehen des Nymphenburger Schlossparks München gibt die Ornithologische Gesellschaft in Bayern e.V. einen Überblick über die Vogelwelt dieses neben dem Englischen Garten bedeutendsten Naherholungsgebietes der Landeshauptstadt München.

Der Nymphenburger Schlosspark ist nicht nur ein weltberühmtes Werk der Gartenkunst, sondern auch ein bedeutender naturnaher Lebensraum inmitten der Großstadt München. Das ehemalige Jagdgebiet der bayerischen Herrscher mit seinem eindrucksvollen Baumbestand, offenen Wiesenflächen und einigen Gewässern ist heute ein Schutzgebiet nach der europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie. Viele Naturfreunde und Ornithologen aus aller Welt haben den Schlosspark besucht, 198 Vogelarten konnten in 120 Jahren beobachtet werden. Im Schlosspark findet sich auch die wohl meistfotografierte Eule der Welt - ein Waldkauz, der seinen regelmäßigen Tageseinstand an einem der Seen hat. Eine ausführlich kommentierte Auflistung der Vogelarten, die Beschreibung eines Vogeljahres im Schlosspark und die Ergebnisse der Silvesterzählungen der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern e.V. schließen an die Historie von Schloss und Park sowie die naturkundliche Betrachtung der Parkanlage an.

Das Heft ist reich bebildert; alle 363 Farbfotos stammen von Thomas Grüner und entstanden, sofern nicht anders angegeben, im Nymphenburger Schlosspark München.

Zum 350jährigen Bestehen des Nymphenburger Schlossparks und vier Jahrzehnte nach einer ersten Veröffentlichung soll wieder ein aktueller Überblick über die Vogelwelt und ihre Bestandsentwicklungen gegeben werden. Hierzu hat Thomas Grüner die grundlegende Arbeit von Walter Wüst von 1973 und dessen ergänzende Veröffentlichung von 1992 zur Basis einer neuen Betrachtung der Vogelwelt von Nymphenburg gemacht. Systematik, Taxonomie und Nomenklatur wurden dabei entsprechend aktueller Feldführer umgestellt.

Ergänzend folgen eine Brutvogelkartierung, die im Frühjahr 2012 im wesentlichen durch Hildegard Pfister und Franz Hammerl-Pfister vorgenommen und der Kartierung unter Walter Wüst von 1972 gegenübergestellt wird, sowie die Ergebnisse von 18 Jahren Silvester-Inventur der Parkvögel durch Mitglieder der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern e.V. in einer Zusammenfassung durch Hildegard Pfister.

Auflistungen der im Schlosspark beobachteten Säugetiere, Reptilien, Amphibien und Libellen schließen sich an. Das vorliegende Heft kann wie auch die Broschüre von Walter Wüst 1973 lediglich als Momentaufnahme der Vogelwelt im Nymphenburger Schlosspark gesehen werden. Um die Kontinuität der Vogelbeobachtungen für dieses Gebiet zu wahren und die weiteren Entwicklungen der Avifauna verfolgen zu können, ist die Ornithologie auf ständigen Zulauf an Daten angewiesen. Deshalb sind alle Vogelbeobachter aufgerufen, bemerkenswerte Beobachtungen und das Auftreten noch nicht registrierter Vogelarten zu melden. Dabei sind auch ergänzende, ältere Beobachtungsdaten aus dem Schlosspark willkommen. Thomas Grüner sammelt dieses Datenmaterial und kann über die E-Mail-Adresse: parkvoegel-nymphenburg@gmx.de von ornithologischen Vorkommnissen im Schlosspark informiert werden. Meldungen möglichst auf digitalem Weg und, falls vorhanden, Belegaufnahmen nicht über 100KB. Selbstverständlich sind auch briefliche Meldungen an die Ornithologische Gesellschaft in Bayern e.V., c/o Zoologische Staatssammlung München, Münchhausenstraße 21, 81247 München, möglich.

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Die Autoren

Thomas Grüner, Jg. 1966; Biologiestudium, Verwaltungsbeamter bei der Landeshauptstadt München. Naturfotograf und Autor von „Bayerische Alpen. Natur, Pflanzen, Tiere" (München, 2012), mehrfach Auszeichnungen bei internationalen Naturfoto-Wettbewerben.

Franz Hammerl-Pfister, Jg. 1951; Studiendirektor für Biologie und Chemie am Städtischen Käthe-Kollwitz-Gymnasium, Mitarbeiter am Pädagogischen Umweltzentrum in München, Fachkoordinator Umweltschutz an Münchner Schulen.

Hildegard Pfister, Jg. 1949; Diplom-Informatikerin am Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München.

Manfred Siering, Jg. 1946; Bankkaufmann i. R., seit 1996 Vorsitzender der OG. Seit 1975 regelmäßige ornithologische Führungen u.a. für die Münchner Volkshochschule im Nymphenburger Schlosspark.

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Herausgeber: Ornithologische Gesellschaft in Bayern e.V. (gegr.1897) Zoologische Staatssammlung München, Münchhausenstraße 21, D-81247 München Internet: www.og-bayern.de, E-Mail: info@og-bayern.de Sonderheft zu Band 52 des Ornithologischen Anzeigers, ISSN 0940-3256 159 S., 363 Farbfotos, 4 Tabellen. Preis: € 15,90 zzgl. Versandkosten € 2,50

Für Mitglieder der OG-Bayern ist das Sonderheft im Jahresbeitrag von € 35,- enthalten.

. Buchbestellungen über unsere Homepage können Sie hier tätigen. oder bei: Jürgen Weckerle, Langbehnstraße 10a, D-80689 München E-Mail: juergen.weckerle@t-online.de Ornithologische Gesellschaft in Bayern e. V. oder über Christ Media Natur   Das Heft liegt an folgenden Verkausstellen aus:
  • Schloss Nymphenburg, Verkaufsshop
  • Museum Mensch und Natur im Nordflügel des Schlosses, an der Kasse
  • Botanischer Garten München-Nymphenburg, Verkaufsshop
  • Zoologische Staatssammlung München, im Foyer
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Die Ornithologische Gesellschaft in Bayern e.V. 1897 wurde die Ornithologische Gesellschaft als „Ornithologischer Verein München“ von Dr.‚ Carl Parrot gegründet.

Neben allgemeinen Fragen der Ornithologie stand von Anfang an die Vogelwelt Bayerns im Mittelpunkt. Dieses Ziel hat sich durch all die Jahre gehalten: unser Wissen über die Vögel Bayerns zu mehren und im ökologischen Zusammenhang zu beschreiben.

Die Ornithologische Gesellschaft in Bayern e.V. bietet ihren Mitgliedern:

  •  Monatliche Vortragsabende in der Zoologischen Staatssammlung München
  •  In zweijährigem Turnus finden die Bayerischen Ornithologentage als Wochenend-Tagung an wechselnden Orten Bayerns statt
  •  Die Zeitschrift „Ornithologischer Anzeiger“ informiert zweimal jährlich über aktuellste Entwicklungen in der Vogelkunde
  •  Vogelkundliche Exkursionen in verschiedenste Naturräume Bayerns
  •  Reisen zu ornithologischen Hotspots weltweit
  •  Das Bayerische Avifaunistische Archiv als Datenbank und Sammelstelle für alle vogelkundlichen Daten
  •  Eine Bibliothek mit umfassenden Angebot an Fachbüchern und über 230 ornithologischen Zeitschriften
  •  Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten und Beratung in allen vogelkundlichen Fragen.

Veröffentlichung: Die Brutvögel der Stadt Regensburg

 

R. Schlemmer, A. Vidal und A. Klose (2013):

Die Brutvögel der Stadt Regensburg und

ihre Bestandsentwicklung von 1982 bis 2012.

€ 29,90. 17 x 24 cm. 290 S., 124 Farbfotos, 105 Karten. Das Buch stellt die derzeit einzige Avifauna einer bayerischen Großstadt dar. Im Bereich des Stadtgebietes von Regensburg (8068 ha) wurden von der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Ostbayern alle Brutvogelarten quantitativ erfasst. Die meisten Arten wurden flächendeckend kartiert. Die 13 häufigsten Brutvogelarten wurden in ausgewählten Probeflächen gezählt und von diesen Ergebnissen auf den Gesamtbestand hochgerechnet.   Zu jeder der Brutvogelarten wurde ein Kapitel verfasst. Neben dem Textteil beinhalten die Artkapitel auch jeweils ein Farbfoto und eine farbige Verbreitungskarte. Mit dieser attraktiven Gestaltung und allgemeinverständlich geschriebenen Texten richtet sich das Buch nicht nur an das Fachpublikum, sondern auch an interessierte Laien und macht neugierig auf die gefiederten Stadtbewohner.   Durch Vergleich der aktuellen Bestandszahlen mit den Daten aus der „Avifauna Ratisbonensis“ aus dem Jahr1986 wird gezeigt, dass die Bestände der meisten Arten stark abgenommen haben. Die Ursachen werden auf lokale strukturelle Veränderungen wie zunehmende Flächenversiegelung durch Verkehrsflächen, Wohn- und Gewerbebauten, Ersatz von Obstgärten durch Ziergärten etc. sowie auf überregionale bis europaweite Entwicklungen in der Landwirtschaft zurückgeführt. Daraus wurden praxisrelevante Schlussfolgerungen für den Naturschutz abgeleitet. Lediglich bei den Standvogelarten zeigt ein höherer Prozentsatz einen positiven Bestandstrend. Dies wird überzeugend und in dieser Klarheit erstmals auf günstigere Überwinterungsbedingungen in Folge der globalen Klimaerwärmung zurückgeführt.   Ein weiterer neuer Aspekt ist, dass Kurzstreckenzieher ähnlich stark wie Langstreckenzieher abnehmen. In diesem Zusammenhang betonen die Autoren, dass die Abnahme vieler Langstreckenzieher auf regionale Habitatveränderungen zurückgeführt werden kann und die Ursachen für den starken Rückgang dieser Vogelgruppe - entgegen dem in der Fachliteratur seit Jahren vorherrschenden Tenor - nicht zwangsweise auf dem Zug oder im afrikanischen Winterquartier zu vermuten sind.   Die Publikation wurde in Anerkennung ihrer Bedeutung von der Stiftung Bayerischer Naturschutzfonds durch namhafte Förderung der Druckkosten honoriert. .

Hier geht's weiter zur Buchbestellung

oder über: Christ Media Natur

Unsere Veranstaltungen – hier nachzulesen

Seit September 2004 finden unsere monatlichen Vortragsabende im Hörsaal der Zoologischen Staatssammlung München (ZSM) statt.

Lesen Sie die chronologisch aufgereihten Zusammenfassungen

unserer monatlichen Vortragsveranstaltungen.

 

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Januar 2018 Ullrich Wannhoff (Berlin) mit dem Thema:

Vögel und viel Meer – die Kommandeurinseln.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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Dezember 2017 Dr. Hans Utschick (Schweitenkirchen) und Mark Piazzi (München) mit dem Thema:

Weißstirnbatis und Gabela-Lappenschnäpper – eine ornithologische Reise durch Angola.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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November 2017 Matthias Fanck (Zell /Hof) mit dem Thema:

Am Rand. – In der Heimat der Löffelstrandläufer.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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Oktober 2017 Dr. Bernhard Hirsch (Buchenberg) mit dem Thema:

Riesenseeadler und Mandschurenkranich. Japan im Winter.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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September 2017 Dr. Gustl Anzenberger (München) mit dem Thema:

Die Schmuckbartvögel, Trachyphonus. - Duette und anderes.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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Juli 2017 Prof. Michael Wink (Heidelberg) mit dem Thema:

Neue Ergebnisse der DNA-Systematik.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

Für weitere Informationen zum Thema können Sie sich den Vortrag von Herrn Prof. Wink als PDF downloaden.

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Juni 2017 Filmvorführung von Ingrid und Carlos Struwe (Köln) über

Mata Atlântica und Caatinga – Vögel brasilianischer Biome.

Lesen Sie die Rückschau zum Film.

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Mai 2017 Prof. Hans Winkler (Wien/KLIVV) mit dem Thema:

Taxononomie und Naturschutz, eine kritische Betrachtung.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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April 2017 Wilhelm Holzer (Freising) mit dem Thema:

Der Wespenbussard – ein Sonderling unter den Greifvögeln.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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März 2017 Robert Pfeifer (Bayreuth) mit dem Thema:

Vogel – Beeren – Vogelbeeren. Eine Vogel-Pflanzen-Interaktion.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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Februar 2017 Markus Unsöld (München) mit dem Thema:

Riesenalk und Carolinasittich – ausgerottete Arten in der Vogelsammlung der Zoologischen Staatssammlung München.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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Januar 2017 Dr. Christian Magerl und Matthias Jalowitschar (Freising) mit dem Thema:

Kampfadler und Granatastrild – ornithologischer Streifzug durch Nord-Namibia und Botswana.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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Dezember 2016 Manfred Siering (Grünwald) mit dem Thema:

Napalhornvogel und Blutpirol – naturkundlicher Reisebericht aus Nordost-Indien.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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November 2016 Konrad Wothe (Penzberg) mit dem Thema:

Mein Weg, ferne Länder, wilde Tiere – ein Leben für die Tierfotografie.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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Oktober 2016 PD Dr. Gilberto Pasinelli (Sempach/Schweiz) mit dem Thema:

Von Mäusen, Räubern und Waldlaubsängern in einer unvorhersagbaren Umwelt.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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September 2016 Dr. Hans-Günther Bauer (Radolfzell) mit dem Thema:

Ornithologie am Bodensee – Veränderungen am, auf und im Wasser.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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Juli 2016 Prof. Marcel Robischon (Berlin) mit dem Thema:

Vögel und das Verstummen der Welt.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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Juni 2016 Heinz Kowalski (Bergneustadt) mit dem Thema:

Naturkapital Deutschland – welchen Wert haben unsere Vögel?

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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Mai 2016 Filmvorführung von Ingrid und Carlos Struwe (Köln)

über Aquarela do Brasil – ein Land und seine Vögel.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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April 2016 Filmvorführung von Dr. Wieland Lippoldmüller (München)

über das Vogelleben am Rio Guadiana in Portugal.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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Unbenannt

 

5. Bayerische Ornithologentage,

gleichzeitig

54. Jahresversammlung des Vereins Sächsischer Ornithologen e.V.

4. bis 6. März 2016, Bad Elster.

  Zum ersten Mal fand eine gemeinsame Tagung der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern und des Vereins Sächsischer Ornithologen statt. Die Lage von Bad Elster, dem ehrwürdigen sächsischen Kurort im Dreiländereck, lockte viele deutsche und tschechische Besucher an. Freitag, 4. März 1. Vorexekursion an den Stausee Jesenice Leitung: Libor Schröpfer   2. Abendvortrag Stephan Ernst: Avifauna Albania – eine Terra incognita. Trotz des erheblichen Risikos wagte das Ehepaar Ernst drei private Autofahrten ins unwegsame Albanien, um die bisher nur dürftigen vogelkundlichen Daten aufzufrischen. Erschütternd die durch Raubbau entstandenen Schäden an Landschaft und Vogelwelt. Veröffentlichungen des Referenten zu diesem Thema: Ornithologische Mitteilungen 65: 5/6, S. 133-148 (2013) und ibd. 66: 11/12, S. 289-304 (2014).   Samstag, 5. März Offizieller Tagungsbeginn Begrüßung der Teilnehmer   3. Verleihung des Walter-Wüst-Preises 2016 an Felix Närmann. Nach der Laudatio durch Manfred Siering, Vorsitzender der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern, stellte der Preisträger seine Bachelor-Arbeit über das Versteckverhalten des Tannenhähers vor.   4. Karl Schulze-Hagen: Kuckuck, Kombattanten, Koevolution – Neues von der Front des Brutparasitismus. Viele interessante Gedankengänge zu diesem Thema ließen die Gewissheit schwinden, vom Kuckuck bereits alles zu wissen. Brutparasitismus ist Prädation – oder Zufall einer Koevolution – oder Mimikry – oder ein "Wettrüsten" sowohl des Kuckucks, als auch des Wirtsvogels?   5. Siegfried Klaus: Auer-, Birk- und Haselhuhn im Grenzraum zwischen Bayern, Böhmen und Sachsen. Die Raufußhühner, ständig die Sorgenkinder des Referenten, profitieren mehr von Waldkatastrophen (Windbruch, Borkenkäfer), als von der Forstwirtschaft, geschweige denn vom Tourismus. Allenfalls beim Haselhuhn bleibt der Bestand klein, aber wenigstens stabil.   6. Libor Schröpfer u.a.: Der Schreiadler in Westböhmen auf dem Vormarsch. Hoffnung auch für Bayern? Nicht Acker-, sondern Grünland mit Solitärbäumen ist der Lebensraum des Schreiadlers. Er horstet im Wald, sucht seine Nahrung zu Fuß und ist dabei wenig scheu.   7. Jürgen Feulner: Die Bestandssituation des Braunkehlchens in Ost-Oberfranken vor dem Hintergrund europaweiter Entwicklungstendenzen. Starker Schwund der Bestände und Verlust von Habitaten verlaufen synchron. Nur von intensiver Landwirtschaft verschonte Gebiete mit Sitzwarten bieten dem Braunkehlchen Lebensraum. Ob auch Gefährdungen auf dem Zug und im Winterquartier eine Rolle spielen, ist unklar. Jedenfalls braucht das Braunkehlchen intensive Schutzmaßnahmen.   8. Christina Scheinpflug: Wiesenbrüterprogramm im Erzgebirgskreis. Eine zusätzliche Untersuchung über Braunkehlchen, Wachtelkönig und Bekassine mit dem Ziel der Stabilisierung der Bestände ist gerade am Anfang. Prinzipiell müssten manche landwirtschaftlichen Methoden unterbleiben.   9. Einhard Bezzel: "Allerweltsvögel" in einer Kleinstadt – nur unterhaltsame Rentneronithologie? Nein, die Ergebnisse langzeitiger sorgfältiger Avifaunistik vor der Haustür bleiben immer spannend!   10. Rolf Schlenker: Über die Anfänge der Feldornithologie in Südwestsachsen. An eine mit wahrhaft vielen Namen belegte vogelkundliche Aktivität in der Umgebung von Zwickau erinnerte der Referent und nannte dann stellvertretend Gottfried Mauersberger und Heinrich Dathe. Fazit: "Die Saat von Richard Heyder (Avifauna von Sachsen) ging auf!"   11. Heinz-Peter Schulz: Heinrich Frieling – Bedeutung und Rezeption seines Werkes, erläutert an ausgewählten Beispielen. Bekannt wurde Frieling durch das 1952 von ihm neu bearbeitete und sehr populäre Kosmos-Bestimmungsbuch "Was fliegt denn da?". Er war nicht nur Maler und Ornithologe, sondern wesentlich vielseitiger und schlug später eine "psychologische Marschrichtung" ein. Seine Haltung während der Nazi-Zeit bleibt unklar; ein schwieriges Thema, vielleicht auch kaum noch relevant.   12. Großer Abendvortrag Manfred Siering: Panguana, nicht nur der Vögel wegen: Streifzüge durch den peruanischen Amazonas-Tieflandregenwald. Das untrennbar mit den Namen Koepcke und Diller verbundene und durch die Zoologische Staatssammlung München betreute Schutzgebiet ist ein klassisches Studienobjekt für die Biodiversität. Entsprechend schnell schmilzt die Vortragszeit dahin, wenn man mit Informationen und Bildern diese Schönheit und erstaunliche Vielfalt darstellt.   Sonntag, 6. März 2016 13. Paul Isenmann, Jens Hering u.a.: Avifaunistische Feldforschung in Nordafrika. Schon an der Festlegung, wo in Afrika die Südgrenze der Paläarktis zu ziehen ist, beginnen die Schwierigkeiten. Wahrscheinlich befindet sie sich dort, wo die Winterregen durch Sommerregen abgelöst werden, d.h. bei ca. 21° Nördl. Br. Feldforschung mit großem methodischen Einsatz haben Jens Hering und Mitarbeiter in Libyen (zur Zeit Gaddafis) getrieben und verblüffende Ergebnisse (Teichrohrsänger, Kranich, Sperlinge, Schafstelzen, Störche) erzielt. In Ägyptens Mangrovenwäldern ließ sich nicht nur der Mangrovenrohrsänger nachweisen, sondern sogar die Chinadommel.   14. Lubomir Peške, Jirí Vlcek. Libor Schröpfer (Übersetzung): Satellite Telemetry of Corncrakes Crex crex in Western Bohemia. Wiesen mit speziellem Mäh-Management bieten in Tschechien Wachtelkönigen einen Lebensraum, und grenzüberschreitend wäre das auch auf Bayern ausdehnbar. Die Telemetrie-Sender wiegen nur 5 g.   15. Thomas Hallfarth: Zur Avifauna des sächsischen Vogtlandes. Das Vogtland umfasst weiterhin auch Teile von Thüringen, Bayern und Tschechien. Ein schöner heimatkundlicher Exkurs zeigte diese Umgebung von Bad Elster. Vogelkundliche Aufzeichnungen werden seit vielen Jahren in örtlichen Arbeitsgruppen gesammelt. 270 Vogelarten sind nachgewiesen.   16. Dirk Tolkmitt u.a.: Überwinterungsgebiete mitteleuropäischer Wendehälse – neue Ergebnisse aus der Forschung. Seit 2010 werden deutsche Wendehälse mit Geolokatoren versehen, um ihre Überwinterungsgebiete in Afrika zu präzisieren. Überraschend war, dass die Vögel nur bis zur südwestlichen Iberischen Halbinsel ziehen, d.h. nicht, wie bisher angenommen, nach Afrika. Welche Wendehälse sich zur Winterzeit in der Sahelzone aufhalten, ist noch zu klären; vielleicht handelt es sich dabei um nordische Populationen in Form eines Überspringzugs.   Schlussworte Ende gegen 13 Uhr.   . ______________________________________________________________________

März 2016 Robert Pfeifer (Bayreuth) mit dem Thema:

Zwischen Alpen und Tiefebene – Landschaft, Natur und Naturschutz im

Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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Februar 2016 Dr. Rudolf Nützel (München) mit dem Thema:

Borneo - Orang Utans, Hornvögel, Ölpalmen.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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Januar 2016 Thomas Grüner (München) mit dem Thema:

Über Finnland nach Varanger – eine Traumreise ans Ende Europas.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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Dezember 2015 Manfred Siering (Grünwald) mit dem Thema:

Quetzal und Goldbandpipra – Oh wie schön ist Panama.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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November 2015 Peter Romanow (Moskau) mit dem Thema:

Sibirien – faszinierende Welt jenseits des Urals.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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Oktober 2015 Matthias Jalowitschar und Dr. Christian Magerl (Freising) mit dem Thema:

Regenbogenpitta und Spaltfußgänse - Streifzüge durch die Vogelwelt Nordaustraliens.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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September 2015 Dr. Wolfgang Fiedler (Radolfzell) mit dem Thema:

Storch online – Aktuelles aus der Telemetrie des Weißstorches.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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Juli 2015 Heinz-Peter Schulz (Lübeck) und Prof. Klaus Langwieder (Pullach) mit dem Thema:

Franz Murr – bayerischer Ornithologe und Künstler mit Pinsel und Feder.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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Juni 2015 Wilhelm Holzer (Freising) mit dem Thema:

Überraschungsjäger Habicht – Vogel des Jahres 2015.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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Mai 2015 Ingrid und Carlos Struwe (Köln) zeigten ihren Film über das

Vogelleben im brasilianischen Hochland.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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April 2015 Michaela Hofmann (München) mit dem Thema:

Der Kalifornienhäher – schlauer Rabenvogel in der Natur wie auch im Versuchslabor.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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März 2015 Robert Pfeifer (Bayreuth) mit dem Thema:

Schilf und Schilfvögel – Einblicke in die Welt der Rohrdommeln, Rallen und Rohrsänger.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

 

Mehr zum Thema: "Schilf und Schilfvögel. Einblicke in die Welt der Rohrdommeln, Rallen und Rohrsänger." PFEIFER, R. (2015)

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Februar 2015 Dr. Norbert Schäffer (Hilpoltstein) mit dem Thema:

Welchen Vogelschutz wollen wir?

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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Januar 2015 Reimut Kayser (Dillingen) mit dem Thema:

Warum sind Windkraft-Standorte in Süddeutschland besonders gefährlich für Greifvögel?

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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Dezember 2014 Thomas Grüner (München) mit dem Thema:

Flughühner, Fischmöwe und Reiherläufer - Oman: Vogelbeobachtungen im Lande des Weihrauchs.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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November 2014 Martin Päckert (Dresden) mit dem Thema:

Biodiversität und Evolutionsgeschichte der Gebirgsvögel des Himalaya und des Qinghai-Tibet-Plateaus.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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Oktober 2014 Prof. Dr. Christoph Moning (Freising) mit dem Thema:

Von Hornguans und Zwerghähern – Bedrohte Vogelwelt in Südmexiko.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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September 2014 Ullrich Wannhoff (Berlin) mit dem Thema:

Peter Simon Pallas (1741-1811) – Zoogeographie des Fernen Ostens.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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Juli 2014 Libor Schröpfer (Pilzen) mit dem Thema

Was tut sich hinter den Grenzhügeln? Veränderungen in der Vogelwelt Westböhmens.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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Juni 2014 Dr. Julia Breittruck (Paris) gab Einblicke in die

Darstellungen von Vögeln als Haustiere in Frankreich im 18. Jahrhundert.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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Mai 2014 Ingrid und Carlos Struwe (Köln) zeigten den Film:

Auf des Prinzen Spur – Vögel der brasilianischen Ostküste.

Eine Rückschau über den Filminhalt können Sie hier nachlesen.

 

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April 2014 Martin Lauterbach (Hohenlinden) mit dem Vortrag über:

Vogelschutz im Wald – Natura 2000 in Vogelschutzgebieten.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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März 2014 Dr. Richard Schlemmer (Regensburg) hielt einen Vortrag über:

Bestandsentwicklung der Brutvögel der Stadt Regensburg von 1982-2012.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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März 2014 Verleihung des Walter-Wüst-Preis 2014 an Dr. Andrea Gehrold.

Laudatio, Urkunde und eine Fotodokumentation der Preisverleihung an Frau Dr. Andrea Gehrold können Sie hier einsehen.

 

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07. – 09. März 2014 fanden die

Vierten Bayerischen Ornithologentage in Benediktbeuren statt.

Eine Rückschau aller Vorträge ist hier nachlesbar.

 

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Es referierten:

 

Heribert Zintl (Lenggries):

Unser Ringen um die Rettung der Flussseeschwalbe in Bayern: 42 Jahre lang Anpacken, Organisieren, Probieren, Konstruieren, Sinnieren – Jubilieren?

 
Verleihung des Walter-Wüst-Preis 2014 an Dr. Gehrold (links), überreicht von Manfred Siering (rechts).

Verleihung des Walter-Wüst-Preis 2014 an Dr. Gehrold (links), überreicht von Manfred Siering (rechts).

Dr. Andrea Gehrold (Vortrag der Preisträgerin des Walter-Wüst-Preis 2014):

Schwingenmauser und Zugverhalten von Entenvögeln, mit Fokus auf die Schnatterente Anas strepera

 

Norbert Schäffer (Sandy, UK):

Welchen Vogelschutz wollen wir?

 

Manuel Dylla (Wien) et al.:

Evaluierung potentieller Brut-  und Nahrungshabitate für die Wiederansiedlung des Waldrapps in Mitteleuropa

 

Erich Hofmann (Dietramszell):

25 Jahre Dohlenschutz im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen

 

Jens Hering und Dieter Krombach (Limbach-Oberfrohna):

Perfekt getarnt! Wie häufig sind rastende Zwergschnepfen wirklich?

 

Armin Landmann und Domenik Wagner (Innsbruck):

Inselleben im Häusermeer: Der Gartenbaumläufer in Innsbruck

 

Kilian Weixler (Niedersonthofen):

Die Arbeitsgemeinschaft “Seltene Brutvögel” in Bayern (AGS)

 

Bernd Leisler (Radolfzell):

Was ist das Besondere an Rohrsängern?

 

Peter H. Becker (Wilhelmshaven):

Von Floßkolonien hin zum Individuum – aktuelle Forschung zum Lebenszyklus der Flussseeschwalbe

 

Andreas Schweiger (Bayreuth):

Bayerische Steinadler als Nahrungsgeneralisten am Alpenrand

 

Einhard Bezzel (Garmisch-Partenkirchen):

Ausnahmejahr 2013: Spurensuche in Garmisch-Partenkirchen als Beispiel für Möglichkeiten und Grenzen lokaler Monitoringprogramme

 

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Februar 2014 Robert Pfeifer (Bayreuth) mit dem Vortrag über:

Timalien – ein Überblick über eine unübersichtliche Vogelgruppe.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

Mehr zum Thema: "Was ist eine Timalie? Faszinierende Vielfalt der Lebensformen und Herausforderung an den Systematiker." PFEIFER, R. (2013) Vogelwarte 51: 117-126. DO-G, lfV, MPG.

 

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Januar 2014 Prof. Dr. Volker Zahner (Allershausen) hielt einen Vortrag über:

Spechte und ihre Lebensgemeinschaft – eine Welt in der Vertikalen.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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Dezember 2013 Manfred Siering (München) hielt einen Vortrag über:

Ährenträgerpfau und Goldkopftimalie – ornithologischer Reisebericht aus Myanmar.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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November 2013 Matthias Jalowitschar und Dr. Christian Magerl (Freising)

hielten einen Vortrag über: Schwarzstirntrappist und Andengans – Ornithologischer Reisebericht aus Südperú.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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Oktober 2013 Prof. Dr. Ulrich Schulz (Eberswalde) hielt einen Vortrag über:

El Quetzal – Biologie, Ökologie und Kulturgeschichte eines legendären Tropenvogels.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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September 2013 Hansjoachim Fünfstück (Partenkirchen) hielt einen Vortrag über:

Der Steinadler in den Bayerischen Alpen.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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Juli 2013 Markus Faas (München) hielt einen Vortrag über: Vogelzug in Bayern – ein viel zu wenig bekanntes Phänomen? Erfahrungen aus fünf Jahren Zugbeobachtung im Alpenvorland.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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 Juni 2013 Thomas Grüner (München) hielt einen Vortrag über: Alpenschneehuhn und Schneesperling – Schatzkammer Bayerische Alpen.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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Mai 2013 I.K.H. Dr. Auguste Prinzessin von Bayern mit dem Vortrag über: Werkzeuggebrauch und innovatives Verhalten bei Vögeln. Neukaledonische Geradschnabelkrähen Corvus moneduloides und ihre Intelligenzleistungen.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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April 2013 Ingrid und Carlos Struwe (Köln) zeigten einen Film über: Segler im Land der Wasserfälle– brasilianische Impressionen heute und gestern.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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März 2013 Robert Pfeifer (Bayreuth) hielt einen Vortrag über:

Sänger, Spötter, Dialekte – Eine Exkursion in die Welt der Vogelstimmen.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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Februar 2013 Dr. Michael Proske (Stephanskirchen) referierte über

Blauwale und Kolibris – Impressionen von einer Reise entlang der Baja California.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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Januar 2013 Wilhelm Holzer (Freising) und Dr. Knut Neubeck (Weilheim) berichteten über die

Evaluation der Auswilderung der Greifvogelarten Mäusebussard und Habicht.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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Dezember 2012 Manfred Siering (Grünwald) referierte über:

Ruspoli-Turako und Akazienhäher – ornithologischer Reisebericht aus Südäthiopien.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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November 2012 Prof. Bernd Ulrich Meyburg (Berlin) referierte über: Was leistet die Satelliten-Telemetrie für die Greifvogelkunde und den Greifvogelschutz? Eine Bilanz nach 20 Jahren. Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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Oktober 2012 Prof. Claus und Ingrid König (Ludwigsburg) referierten über die Eule aus dem Nebelwald – Ornithologisches aus Nordargentinien. Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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September 2012 Sebastian Biele (LfU, Vogelschutzwarte Garmisch) referierte über die Erfassung des Vogelzuges an markanten Orten in Bayern und andere Projekte. Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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Juli 2012 Prof. Michael Wink (Heidelberg) referierte über die Systematik der Vögel – Erkenntnisse und Auswirkungen der DNA-Forschung.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

Lesen Sie Einzelheiten zum Vortragsinhalt aufrufbar.

 

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Juni 2012 Prof. Ragnar Kinzelbach (Rostock) referierte über die Klimaerwärmung – ein Feigenblatt für andere Umweltschäden. Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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Mai 2012 Ingrid und Carlos Struwe (Köln) referierten über: Juwelen in der Weite – gefiederte Raritäten Brasiliens. Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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April 2012 Dr. Swen C. Renner (Ulm) referierte über: Wer ist neu und wer ist alt? Die Avifauna des östlichen Himalya im Norden von Myanmar. Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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April bis Dezember 2012 Dr. Helmut Rennau hat das „Vogelleben nördlich des Ismaninger Teichgebietes“ zusammengetragen. Die Ergebnisse einer Beobachtergruppe der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern Teil 1 (von 3) liegen hier vor.

 

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März 2012 Michael Schödl (Ohlstadt) referierte über die Wildflüsse in Bayerns Süden – Lebensraum für Flussuferläufer und andere. Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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Februar 2012 Reimut Kayser (Dillingen) referierte über: Kommt der Rotmilan unter die Windräder? Vogelwelt und Windenergieanlagen. Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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10.-12. Februar 2012 fanden die Dritten Bayerischen Ornithologentage (Retzbach) statt.

Eine Rückschau aller Vorträge ist hier nachlesbar.

Es referierten: Dr. Stephan Kneitz:

Vögel im Großraum Würzburg – ein fotografischer Streifzug

 

Dr. Einhard Bezzel:

Faunenwandel? – Fünf Generationen Vogelbeobachtung in Bayern

 

Dr. Hermann Stickroth:

Die versunkene Vogelwelt des ungebändigten Lechs

 

Armin Vidal, (Richard Schlemmer und Albrecht Klose):

Die Avifauna der Stadt Regensburg im Wandel der letzten drei Jahrzehnte

 

Thomas Rödl:

Brutvögel in Bayern: Ergebnisse, Probleme und Chancen von ADEBAR & Co

 

Wolfgang Dornberger:

Biologie der Goldammer in Hohenlohe-Franken

 

Manfred Lang:

Leben mit der ökologischen Falle – die Grauammer in Franken

 

Claudia Pürckhauer (Ulrich Lanz, Julia Schwandner und Dagmar Kobbeloer):

Naturschutzbezogene Grundlagenforschung am Ortolan in Mainfranken:

Bestandsentwicklung und Schutzstrategien

 

Ingold Schuphan:

Die Zippammer, Wärme liebend und doch Sturm und Kälte trotzend

 

Richard Zink:

Die Rückkehr ausgestorbener Großvogelarten durch Auswilderung: Bartgeier und Habichtskauz

 

Thomas Gottschalk:

Klima oder Landnutzungswandel – was beeinflusst die zukünftige Verbreitung und Population der Brutvögel Deutschlands?

 

Dirk Tolkmitt (Patrick Franke und Detlef Becker):

Bestandstrends und Lebensraumwahl des Wendehalses in Mitteldeutschland

 

Susann Janowski:

Die Populationsgenetik birgt außerordentliche Möglichkeiten für den Vogelschutz –

Perspektiven am Beispiel der Wiesenweihe

 

Gerhard Fischl:

Der Einfluss menschlicher Störung auf die Territorienwahl und Stressbelastung bei Haselhühnern

 

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Im Januar 2012 referierte Prof. Klaus Schönitzer (München) über Johann Baptist Ritter von Spix – ein Leben für die Zoologie. Eine Rückschau des Vortrags ist hier nachzulesen.