Veranstaltungsprogramm 2018

Unbenannt

 

 

 

Nähere Informationen zu unseren landesweiten Veranstaltungen erhalten Sie

im aktuellen  Veranstaltungsprogramm und in unserem Jahresprogramm.

 

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Vorträge *

im Hörsaal der Zoologischen Staatssammlung München,

Beginn 19 Uhr, wenn nicht anders vermerkt.

 

23.11.18

Julian Oymanns (Fulda):

Das länderübergreifende Artenhilfsprojekt „Rotmilan in der Rhön“

 

21.12.18

Manfred Siering (Grünwald):

Pleskehäher und Elbursmeise – naturkundlicher Reisebericht aus dem Iran

 

 

 

Nach den Vortragsabenden, ab ca. 21 Uhr, „Nachsitzung“ im griechischen Restaurant Taverna Naxos, Verdistraße 33, 81247 München, fünf Gehminuten von der Zoologischen Staatssammlung (Richtung S-Bhf Obermenzing) entfernt.

 

 

 

 * Alle Vorträge und Exkursionen sind für die Mitglieder der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern e.V. kostenlos, jedoch werden Spenden an die Gesellschaft – insbesondere von Nichtmitgliedern – erbeten.

 

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Stammtisch

jeden ersten Donnerstag im Monat

Zwanglose Zusammenkünfte am ersten Donnerstag im Monat (entfällt an Feiertagen) ab 19 Uhr im

italienischen Restaurant Aposto München, Luisenstraße 27, 80333 München (vormals „Rhaetenhaus“, an der Ecke Luisenstraße/Karlstraße), U-Bahnstation Königsplatz, U2

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Veranstal_Prog

Veranstaltung: 100 Jahre Ornithologischer Anzeiger – Jubiläumssymposium

 

Einladung und Programm zum

Jubiläumssymposium 100 Jahre Ornithologischer Anzeiger der

Ornithologischen Gesellschaft in Bayern e.V.

am 23. Februar 2019

in der Zoologische Staatssammlung München

 

 

Samstag, 23. Februar 2019

 

Programm

 

13.00 Uhr Einlass

14.00 Uhr Beginn des Symposiums

Moderation Miriam M. Hansbauer

 

Begrüßungen
Manfred Siering, 1. Vorsitzender der Ornithologischen
Gesellschaft in Bayern e.V.

 

Prof. Dr. Gerhard Haszprunar,
Direktor der Zoologischen Staatssammlung München

 

Vorträge

Einhard Bezzel, Garmisch-Partenkirchen:
Kritische Rückschau für den Blick nach vorn – der »Anzeiger« ist 100 Jahre alt

 

Christian Marti, Sempach, Schweiz:
Buchrezensionen und Bibliotheken: Was sie bewirken können und was nicht

 

16.00 Uhr Kaffeepause

 

16.30 Uhr Vorträge

Franz Bairlein, Wilhelmshaven:
Ornithologie 2019 – Quo vadis?

 

Roland Brandl, Marburg und Robert Pfeifer, Bayreuth:
Welchen Beitrag können Amateurornithologen heute noch zur wissenschaftlichen Forschung leisten?

 

Abschlussdiskussion
ab 19.00 Uhr

 

Informelles Zusammentreffen beim Abendessen und Getränken, Zeit für Gespräche und persönliche Kontakte, »open end«. Ausstellung von Titelbildern des »Anzeigers« von Dietmar E. Seiler. Die Bilder können auch erworben werden.

 

Ort:

Zoologische Staatssammlung
Münchhausenstraße 21 · 81247 München
(S-Bahn 2 bis Obermenzing)

 

 

Weitere Informationen zu z.B. den Anmeldemodalitäten oder Übernachtungsmöglichkeiten, finden Sie in unserem Programm zum Jubiläumssymposium des Ornithologischen Anzeigers.

 

 

 

Unsere Veranstaltungen – hier nachzulesen

Seit September 2004 finden unsere monatlichen Vortragsabende im Hörsaal der Zoologischen Staatssammlung München (ZSM) statt.

Lesen Sie die chronologisch aufgereihten Zusammenfassungen

unserer monatlichen Vortragsveranstaltungen.

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September 2018 Alexander Scholz  (Wurmsham) und Manfred Röslmair (Ergolding) mit dem Thema:

Kiebitzschutz in der Agrarlandschaft und Wiesenbrüter-Management im unteren Isartal.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

 

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August 2018 Olaf Schmidt (München) mit dem Thema:

Häher als Waldbauer – Ausbreitung von Eiche, Zirbe und Co.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

 

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Juli 2018 Prof. Dr. Silke Kipper (Groß Pankow/Prignitz) mit dem Thema:

Die Wissenschaft von huit und piep und schnarr – Perspektiven bioakustischer Forschung, beispielhaft dargestellt am Gesang der Nachtigall.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

 

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Juni 2018 Prof. Dr. Jochen Martens (Mainz) mit dem Thema:

Auf Expedition wie im 19. Jahrhundert: 40 Jahre Forschung in Nepal und China.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

 

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Mai 2018 Ingrid und Carlos Struwe (Köln) mit dem Film über:

Wohin mit dem Gelege? – Nistplatzsuche im Alentejo – und 20 Jahre danach.

Lesen Sie eine Zusammenfassung zum Film.

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April 2018 Jens Hering (Limbach-Oberfrohna) mit dem Thema:

Von Zimtrohrsängern und Chinadommeln – acht Jahre Vogelforschung in Libyen und Ägypten.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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März 2018 Philipp Kraemer (München) mit dem Thema:

Als Biologiestudent in Panguana. Vogelleben im peruanischen Tieflandregenwald. 

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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6. Bayerische Ornithologentage vom 2. bis 4. März 2018 in der Abtei Frauenwörth auf der Fraueninsel im Chiemsee

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Freitag, 2. März

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6. Bayerische Ornithologentage 2018 – Teilnehmerfoto

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Die Mitgliederversammlung wurde noch vor dem eigentlichen wissenschaftlichen Programm am Nachmittag abgehalten.

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Abendvortrag

Bernd-Ulrich Rudolph (Augsburg): Die Vogelwelt im Chiemgau: Entwicklung und Schutz.

Als guter Gebietskenner und Bearbeiter/Herausgeber des von Michael Lohmann hinterlassenen Manuskripts über den Chiemsee stellte der Referent detailliert und in allen Einzelheiten die Landschaft und Vogelwelt dar. Viele frühere Beobachtungsdaten wurden eingearbeitet und mit der Gegenwart verglichen. Ergebnisse der Wasservogelzählungen wurden genauso ausgewertet, wie die Beobachtungen aus den alpinen Lagen. Die Probleme von Artenrückgang, Tourismus, Fischerei, aber auch die Bemühungen, das wertvolle Gebiet umweltverträglich touristisch zu erschließen, kamen zur Sprache.

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Samstag, 3. März

9 Uhr: Nach der Begrüßung der inzwischen eingetroffenen Teilnehmer durch den Vorsitzenden der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern, Manfred Siering, begann die Vormittagssitzung mit der

Verleihung des Walter-Wüst-Preises 2018 an Daniel Honold (Sonthofen).

Verleihung des Walter-Wüst-Preis 2018 der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern e.V. an Daniel Honold (links), überreicht von Manfred Siering (rechts)

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Vortrag des Preisträgers:

Habitatsstrukturanalyse und Siedlungsdichte des Bergpiepers in den Allgäuer Hochalpen.

Auf drei Probeflächen im Allgäu oberhalb der Baumgrenze wurden mit großem körperlich-sportlichen Einsatz die Vegetationsmerkmale analysiert, die diese Vogelart, je nach Beweidung, als Bruthabitat bevorzugt. Der Anteil von Kräutern wirkt sich jedenfalls positiv aus, gemessen am “Heterogenitätsindex”. Allgemeingültige Aussagen lassen sich nur schwer machen.

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Verena Keller (Sempach/Schweiz): Vom Genfersee zum Chiemsee: Die Bedeutung der großen Seen im Alpenraum für Wasservögel.

Die großen und meist tiefen Alpenseen haben eine herausragende Bedeutung für Wasservögel von ganz Europa als Rast- und Winteraufenthalt. Nur am Bodensee gibt es Flachwasserbereiche, die auch als Bruthabitat genutzt werden können. Die großen winterlichen Wasservogelmengen erstaunen immer wieder und beflügelten früher schon die Bemühungen um die internationale Wasservogelzählung. Kenntnisse über die Nahrungsqualitäten der großen Seen fehlen weitgehend. Jedoch spielen Armleuchteralgen (Characeen) für z.B. Kolbenente oder die Dreikantmuschel für z.B. Reiher- und Tafelente eine Schlüsselrolle. Blässhühner “lieben bayerische Gewässer”, für die Kolbenente sind alle Seen wichtig.

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Andrea Gehrold (Starnberg): Wasservögel, Wassersport und Winterruhezonen am Starnberger See.

Der Starnberger See, Natura 2000- und Ramsargebiet, ist prädestiniert für Konflikte zwischen Natur (Wasservögel) und Mensch (Sport und Tourismus). Der Winteraufenthalt von ca. 10.000 Blässhühnern sowie von Tauchenten, welche auch ufernahe Gewässerteile brauchen, führte nach vielen Bemühungen dazu, vom 1. November bis 31. März bestimmte Winterruhezonen zu vereinbaren, an die sich die ansässigen Sportvereinigungen weitgehend halten. Probleme schaffen nach wie vor private Wassersportler, z.B. Stehpaddler, die sich uneinsichtig benehmen und deren Überwachung schwierig ist.

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Wolfgang Küfner (Schleching): Einfluss europaweiter Wetterbedingungen auf die winterlichen Rastbestände des Chiemsees.

Von 1970-2010 wurden Klimaparameter, einschließlich der Nordatlantik-Oszillation (NAOI) oder der Kältesumme mit der Wasservogelsituation zu korrelieren versucht. Definierbare Einflüsse ließen sich nicht beweisen.

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Miriam Hansbauer (Freising): Die aktuelle Situation des Kranichs in Bayern.

Bisher war es so und es bleibt wohl dabei: der Zug der Kraniche über Bayern ist unvorhersagbar, und die Zahlen werden eher sogar unterschätzt. Momentane Wetterverhältnisse sind bei diesen schönen Großvögeln jedenfalls stark wirksam. Die ungarische Hortobagy ist z.B. Rastplatz estnischer Kraniche, die möglichweise dann, westwärts fliegend, in Bayern auftauchen. Ornitho.de ist die ideale Plattform, dieses Zuggeschehen zu erfassen und zu melden.

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Nachmittags: Schiffsexkursion auf dem Chiemsee – eine zwar kalte, aber einmalige Gelegenheit, um das Gebiet ein bisschen kennenzulernen.

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Abendvortrag

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Ambros Aichhorn (Goldau-Vorderploid/Österreich): Extreme Bergvögel, besonders Schneefink und Alpenbraunelle.

Ein prinzipiell wissenschaftliches, dabei aber buntschillerndes Potpourri über die verschiedensten Themen aus Ornithologie und Vogelhaltung. – Beobachtungen und vieljährige Erfahrungen eines bemerkenswerten Menschen.

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Sonntag, 4. März

vormittags

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Anne Puchta, Alwin Schönenberger (Lindau, Lauterach): Wiesenpieper auf der Alp (Alm) – eine neue Entwicklung?

In Vorarlberg galt der Wiesenpieper als ausgestorben, wurde jetzt aber in den Hochlagen (Alp) und auch an der Grenze zu Bayern wieder entdeckt. Die Brutreviere werden ab Anfang April besetzt, auch wenn noch Neuschnee fällt, Eigentlich handelt es sich hier um das Habitat des Bergpiepers. Der Wiesenpieper, welcher bis in 1200 m Höhe siedelt, ist aber sehr heimlich, sodass die Frage offenbleibt, ob diese Vogelart hier bisher nur übersehen worden ist.

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Stefanie Gansbühler, Elisath Obermaier, Robert Pfeifer (Bayreuth): Welche Lebensraumelemente sind für das Vorkommen des Baumpiepers Anthus trivialis entscheidend?

Für eine Masterarbeit wurde mittels der Punkt-Stopp-Methode ein ehemaliger Truppenüberungsplatz bei Bayreuth kontrolliert und in den vorhandenen Baumpieperrevieren 33 Habitatparameter untersucht. Es erwiesen sich in der offenen Landschaft (mit Waldrand) eine schüttere und heterogene Krautschicht und die Anwesenheit von Singwarten für den Baumpieper als optimal.

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Christine Medicus (Salzburg): Das Projekt Österreichischer Brutvogelatlas.

1993 wurde ein Brutvogelatlas als Vorläufer geschaffen, mittlerweile ist ein Update in Bearbeitung. Es wird ein Raster von 10×10 km verwendet, also insgesamt 968 Quadranten. Beteiligt sind fast 1700 Mitarbeiter. Schwierigkeiten gibt es natürlich bei unwegsamem Gelände im Hochgebirge.

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Martin Lauterbach (Freising): Von Weißrückenspechten und Auerhühnern – Ergebnisse aus den bayerischen Vogelschutzgebieten.

Der Weißrückenspecht lebt vorwiegend in totholzreichem Wald und findet auch in jüngeren Waldbeständen ein Auskommen. Borkenkäfer-Schäden fördern den Bestand  des Spechtes, der bis auf eine Höhe von 800 m heruntergeht. Die Erfassung des Auerhuhns ist schwierig. Die wertvollen Flächen sind erfasst, und, wenn möglich, werden Zählungen auch an Balzplätzen gemacht. Berglaubsänger lieben lichte Wälder, aber nicht nur in den Bergen. Der Bestand des Zitronenzeisigs wird oft unterschätzt. Er kommt auch in relativ dichten Wäldern vor, wo er nur schwer zu erfassen ist. Für die Ringdrossel ist eine Inventarisierung in den Natura 2000-Gebieten sinnvoll.

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Annina Prüssing (Neukirchen): Der Einfluss verschiedener Faktoren auf den Bruterfolg der Steinadler in Bayern.

In den Bayerischen Alpen gibt es 45 Steinadlerpaare. Ihr Vorkommen ist auf die Verfügbarkeit von Nahrung angewiesen. Ob auch andere Parameter den Bestand beeinflussen, gab es zu prüfen. Eindeutige Ergebnisse konnten noch nicht erzielt werden, weitere Daten sind noch zu ermitteln und mit Berechnungen abzusichern.

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Sebastian Biele (Garmisch-Partenkirchen): Alpenvogelmonitoring – nur Schlupf- oder auch Bruterfolg?

Zusätzlich zu den Wasservögeln, den häufigen und den seltenen Brutvögeln, für die Monitoringprogramme laufen, wird seit 2015 auch ein alpines Monitoring kombiniert. Flächen sind noch zu vergeben, wobei die Landschaftsverhältnisse berücksichtigt werden müssen. Einladung zur Mitarbeit.

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Februar 2018 Wilhelm Holzer (Freising) mit dem Thema:

Eulen – Überlebensstrategien nächtlicher Jäger.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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Januar 2018 Ullrich Wannhoff (Berlin) mit dem Thema:

Vögel und viel Meer – die Kommandeurinseln.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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Dezember 2017 Dr. Hans Utschick (Schweitenkirchen) und Mark Piazzi (München) mit dem Thema:

Weißstirnbatis und Gabela-Lappenschnäpper – eine ornithologische Reise durch Angola.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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November 2017 Matthias Fanck (Zell /Hof) mit dem Thema:

Am Rand. – In der Heimat der Löffelstrandläufer.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

 

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Oktober 2017 Dr. Bernhard Hirsch (Buchenberg) mit dem Thema:

Riesenseeadler und Mandschurenkranich. Japan im Winter.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

 

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September 2017 Dr. Gustl Anzenberger (München) mit dem Thema:

Die Schmuckbartvögel, Trachyphonus. – Duette und anderes.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

 

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Juli 2017 Prof. Michael Wink (Heidelberg) mit dem Thema:

Neue Ergebnisse der DNA-Systematik.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

Für weitere Informationen zum Thema können Sie sich den Vortrag von Herrn Prof. Wink als PDF downloaden.

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Juni 2017 Filmvorführung von Ingrid und Carlos Struwe (Köln) über

Mata Atlântica und Caatinga – Vögel brasilianischer Biome.

Lesen Sie die Rückschau zum Film.

 

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Mai 2017 Prof. Hans Winkler (Wien/KLIVV) mit dem Thema:

Taxononomie und Naturschutz, eine kritische Betrachtung.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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April 2017 Wilhelm Holzer (Freising) mit dem Thema:

Der Wespenbussard – ein Sonderling unter den Greifvögeln.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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März 2017 Robert Pfeifer (Bayreuth) mit dem Thema:

Vogel – Beeren – Vogelbeeren. Eine Vogel-Pflanzen-Interaktion.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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Februar 2017 Markus Unsöld (München) mit dem Thema:

Riesenalk und Carolinasittich – ausgerottete Arten in der Vogelsammlung der Zoologischen Staatssammlung München.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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Januar 2017 Dr. Christian Magerl und Matthias Jalowitschar (Freising) mit dem Thema:

Kampfadler und Granatastrild – ornithologischer Streifzug durch Nord-Namibia und Botswana.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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Dezember 2016 Manfred Siering (Grünwald) mit dem Thema:

Napalhornvogel und Blutpirol – naturkundlicher Reisebericht aus Nordost-Indien.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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November 2016 Konrad Wothe (Penzberg) mit dem Thema:

Mein Weg, ferne Länder, wilde Tiere – ein Leben für die Tierfotografie.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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Oktober 2016 PD Dr. Gilberto Pasinelli (Sempach/Schweiz) mit dem Thema:

Von Mäusen, Räubern und Waldlaubsängern in einer unvorhersagbaren Umwelt.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

 

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September 2016 Dr. Hans-Günther Bauer (Radolfzell) mit dem Thema:

Ornithologie am Bodensee – Veränderungen am, auf und im Wasser.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

 

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Juli 2016 Prof. Marcel Robischon (Berlin) mit dem Thema:

Vögel und das Verstummen der Welt.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

 

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Juni 2016 Heinz Kowalski (Bergneustadt) mit dem Thema:

Naturkapital Deutschland – welchen Wert haben unsere Vögel?

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

 

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Mai 2016 Filmvorführung von Ingrid und Carlos Struwe (Köln)

über Aquarela do Brasil – ein Land und seine Vögel.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

 

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April 2016 Filmvorführung von Dr. Wieland Lippoldmüller (München)

über das Vogelleben am Rio Guadiana in Portugal.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

 

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Unbenannt

 

 

5. Bayerische Ornithologentage,

gleichzeitig

54. Jahresversammlung des Vereins Sächsischer Ornithologen e.V.

4. bis 6. März 2016, Bad Elster.

 

Zum ersten Mal fand eine gemeinsame Tagung der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern und des Vereins Sächsischer Ornithologen statt. Die Lage von Bad Elster, dem ehrwürdigen sächsischen Kurort im Dreiländereck, lockte viele deutsche und tschechische Besucher an.

Freitag, 4. März

1. Vorexekursion an den Stausee Jesenice

Leitung: Libor Schröpfer

 

2. Abendvortrag

Stephan Ernst: Avifauna Albania – eine Terra incognita.

Trotz des erheblichen Risikos wagte das Ehepaar Ernst drei private Autofahrten ins unwegsame Albanien, um die bisher nur dürftigen vogelkundlichen Daten aufzufrischen. Erschütternd die durch Raubbau entstandenen Schäden an Landschaft und Vogelwelt.

Veröffentlichungen des Referenten zu diesem Thema:

Ornithologische Mitteilungen 65: 5/6, S. 133-148 (2013) und ibd. 66: 11/12, S. 289-304 (2014).

 

Samstag, 5. März

Offizieller Tagungsbeginn

Begrüßung der Teilnehmer

 

3. Verleihung des Walter-Wüst-Preises 2016 an Felix Närmann.

Nach der Laudatio durch Manfred Siering, Vorsitzender der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern, stellte der Preisträger seine Bachelor-Arbeit über das Versteckverhalten des Tannenhähers vor.

 

4. Karl Schulze-Hagen: Kuckuck, Kombattanten, Koevolution – Neues von der Front des Brutparasitismus.

Viele interessante Gedankengänge zu diesem Thema ließen die Gewissheit schwinden, vom Kuckuck bereits alles zu wissen.

Brutparasitismus ist Prädation – oder Zufall einer Koevolution – oder Mimikry – oder ein “Wettrüsten” sowohl des Kuckucks, als auch des Wirtsvogels?

 

5. Siegfried Klaus: Auer-, Birk- und Haselhuhn im Grenzraum zwischen Bayern, Böhmen und Sachsen.

Die Raufußhühner, ständig die Sorgenkinder des Referenten, profitieren mehr von Waldkatastrophen (Windbruch, Borkenkäfer), als von der Forstwirtschaft, geschweige denn vom Tourismus. Allenfalls beim Haselhuhn bleibt der Bestand klein, aber wenigstens stabil.

 

6. Libor Schröpfer u.a.: Der Schreiadler in Westböhmen auf dem Vormarsch. Hoffnung auch für Bayern?

Nicht Acker-, sondern Grünland mit Solitärbäumen ist der Lebensraum des Schreiadlers. Er horstet im Wald, sucht seine Nahrung zu Fuß und ist dabei wenig scheu.

 

7. Jürgen Feulner: Die Bestandssituation des Braunkehlchens in Ost-Oberfranken vor dem Hintergrund europaweiter Entwicklungstendenzen.

Starker Schwund der Bestände und Verlust von Habitaten verlaufen synchron. Nur von intensiver Landwirtschaft verschonte Gebiete mit Sitzwarten bieten dem Braunkehlchen Lebensraum. Ob auch Gefährdungen auf dem Zug und im Winterquartier eine Rolle spielen, ist unklar. Jedenfalls braucht das Braunkehlchen intensive Schutzmaßnahmen.

 

8. Christina Scheinpflug: Wiesenbrüterprogramm im Erzgebirgskreis.

Eine zusätzliche Untersuchung über Braunkehlchen, Wachtelkönig und Bekassine mit dem Ziel der Stabilisierung der Bestände ist gerade am Anfang. Prinzipiell müssten manche landwirtschaftlichen Methoden unterbleiben.

 

9. Einhard Bezzel: “Allerweltsvögel” in einer Kleinstadt – nur unterhaltsame Rentneronithologie?

Nein, die Ergebnisse langzeitiger sorgfältiger Avifaunistik vor der Haustür bleiben immer spannend!

 

10. Rolf Schlenker: Über die Anfänge der Feldornithologie in Südwestsachsen.

An eine mit wahrhaft vielen Namen belegte vogelkundliche Aktivität in der Umgebung von Zwickau erinnerte der Referent und nannte dann stellvertretend Gottfried Mauersberger und Heinrich Dathe. Fazit: “Die Saat von Richard Heyder (Avifauna von Sachsen) ging auf!”

 

11. Heinz-Peter Schulz: Heinrich Frieling – Bedeutung und Rezeption seines Werkes, erläutert an ausgewählten Beispielen.

Bekannt wurde Frieling durch das 1952 von ihm neu bearbeitete und sehr populäre Kosmos-Bestimmungsbuch “Was fliegt denn da?”. Er war nicht nur Maler und Ornithologe, sondern wesentlich vielseitiger und schlug später eine “psychologische Marschrichtung” ein. Seine Haltung während der Nazi-Zeit bleibt unklar; ein schwieriges Thema, vielleicht auch kaum noch relevant.

 

12. Großer Abendvortrag

Manfred Siering: Panguana, nicht nur der Vögel wegen: Streifzüge durch den peruanischen Amazonas-Tieflandregenwald.

Das untrennbar mit den Namen Koepcke und Diller verbundene und durch die Zoologische Staatssammlung München betreute Schutzgebiet ist ein klassisches Studienobjekt für die Biodiversität. Entsprechend schnell schmilzt die Vortragszeit dahin, wenn man mit Informationen und Bildern diese Schönheit und erstaunliche Vielfalt darstellt.

 

Sonntag, 6. März 2016

13. Paul Isenmann, Jens Hering u.a.: Avifaunistische Feldforschung in Nordafrika.

Schon an der Festlegung, wo in Afrika die Südgrenze der Paläarktis zu ziehen ist, beginnen die Schwierigkeiten. Wahrscheinlich befindet sie sich dort, wo die Winterregen durch Sommerregen abgelöst werden, d.h. bei ca. 21° Nördl. Br.

Feldforschung mit großem methodischen Einsatz haben Jens Hering und Mitarbeiter in Libyen (zur Zeit Gaddafis) getrieben und verblüffende Ergebnisse (Teichrohrsänger, Kranich, Sperlinge, Schafstelzen, Störche) erzielt. In Ägyptens Mangrovenwäldern ließ sich nicht nur der Mangrovenrohrsänger nachweisen, sondern sogar die Chinadommel.

 

14. Lubomir Peške, Jirí Vlcek. Libor Schröpfer (Übersetzung): Satellite Telemetry of Corncrakes Crex crex in Western Bohemia.

Wiesen mit speziellem Mäh-Management bieten in Tschechien Wachtelkönigen einen Lebensraum, und grenzüberschreitend wäre das auch auf Bayern ausdehnbar. Die Telemetrie-Sender wiegen nur 5 g.

 

15. Thomas Hallfarth: Zur Avifauna des sächsischen Vogtlandes.

Das Vogtland umfasst weiterhin auch Teile von Thüringen, Bayern und Tschechien. Ein schöner heimatkundlicher Exkurs zeigte diese Umgebung von Bad Elster. Vogelkundliche Aufzeichnungen werden seit vielen Jahren in örtlichen Arbeitsgruppen gesammelt. 270 Vogelarten sind nachgewiesen.

 

16. Dirk Tolkmitt u.a.: Überwinterungsgebiete mitteleuropäischer Wendehälse – neue Ergebnisse aus der Forschung.

Seit 2010 werden deutsche Wendehälse mit Geolokatoren versehen, um ihre Überwinterungsgebiete in Afrika zu präzisieren. Überraschend war, dass die Vögel nur bis zur südwestlichen Iberischen Halbinsel ziehen, d.h. nicht, wie bisher angenommen, nach Afrika. Welche Wendehälse sich zur Winterzeit in der Sahelzone aufhalten, ist noch zu klären; vielleicht handelt es sich dabei um nordische Populationen in Form eines Überspringzugs.

 

Schlussworte

Ende gegen 13 Uhr.

 

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März 2016 Robert Pfeifer (Bayreuth) mit dem Thema:

Zwischen Alpen und Tiefebene – Landschaft, Natur und Naturschutz im

Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

 

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Februar 2016 Dr. Rudolf Nützel (München) mit dem Thema:

Borneo – Orang Utans, Hornvögel, Ölpalmen.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

 

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Januar 2016 Thomas Grüner (München) mit dem Thema:

Über Finnland nach Varanger – eine Traumreise ans Ende Europas.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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Dezember 2015 Manfred Siering (Grünwald) mit dem Thema:

Quetzal und Goldbandpipra – Oh wie schön ist Panama.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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November 2015 Peter Romanow (Moskau) mit dem Thema:

Sibirien – faszinierende Welt jenseits des Urals.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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Oktober 2015 Matthias Jalowitschar und Dr. Christian Magerl (Freising) mit dem Thema:

Regenbogenpitta und Spaltfußgänse – Streifzüge durch die Vogelwelt Nordaustraliens.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

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September 2015 Dr. Wolfgang Fiedler (Radolfzell) mit dem Thema:

Storch online – Aktuelles aus der Telemetrie des Weißstorches.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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Juli 2015 Heinz-Peter Schulz (Lübeck) und Prof. Klaus Langwieder (Pullach) mit dem Thema:

Franz Murr – bayerischer Ornithologe und Künstler mit Pinsel und Feder.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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Juni 2015 Wilhelm Holzer (Freising) mit dem Thema:

Überraschungsjäger Habicht – Vogel des Jahres 2015.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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Mai 2015 Ingrid und Carlos Struwe (Köln) zeigten ihren Film über das

Vogelleben im brasilianischen Hochland.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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April 2015 Michaela Hofmann (München) mit dem Thema:

Der Kalifornienhäher – schlauer Rabenvogel in der Natur wie auch im Versuchslabor.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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März 2015 Robert Pfeifer (Bayreuth) mit dem Thema:

Schilf und Schilfvögel – Einblicke in die Welt der Rohrdommeln, Rallen und Rohrsänger.

Lesen Sie die Rückschau des Vortrags.

 

Mehr zum Thema:Schilf und Schilfvögel. Einblicke in die Welt der Rohrdommeln, Rallen und Rohrsänger.PFEIFER, R. (2015)

 

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Februar 2015 Dr. Norbert Schäffer (Hilpoltstein) mit dem Thema:

Welchen Vogelschutz wollen wir?

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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Januar 2015 Reimut Kayser (Dillingen) mit dem Thema:

Warum sind Windkraft-Standorte in Süddeutschland besonders gefährlich für Greifvögel?

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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Dezember 2014 Thomas Grüner (München) mit dem Thema:

Flughühner, Fischmöwe und Reiherläufer – Oman: Vogelbeobachtungen im Lande des Weihrauchs.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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November 2014 Martin Päckert (Dresden) mit dem Thema:

Biodiversität und Evolutionsgeschichte der Gebirgsvögel des Himalaya und des Qinghai-Tibet-Plateaus.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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Oktober 2014 Prof. Dr. Christoph Moning (Freising) mit dem Thema:

Von Hornguans und Zwerghähern – Bedrohte Vogelwelt in Südmexiko.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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September 2014 Ullrich Wannhoff (Berlin) mit dem Thema:

Peter Simon Pallas (1741-1811) – Zoogeographie des Fernen Ostens.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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Juli 2014 Libor Schröpfer (Pilzen) mit dem Thema

Was tut sich hinter den Grenzhügeln? Veränderungen in der Vogelwelt Westböhmens.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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Juni 2014 Dr. Julia Breittruck (Paris) gab Einblicke in die

Darstellungen von Vögeln als Haustiere in Frankreich im 18. Jahrhundert.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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Mai 2014 Ingrid und Carlos Struwe (Köln) zeigten den Film:

Auf des Prinzen Spur – Vögel der brasilianischen Ostküste.

Eine Rückschau über den Filminhalt können Sie hier nachlesen.

 

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April 2014 Martin Lauterbach (Hohenlinden) mit dem Vortrag über:

Vogelschutz im Wald – Natura 2000 in Vogelschutzgebieten.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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März 2014 Dr. Richard Schlemmer (Regensburg) hielt einen Vortrag über:

Bestandsentwicklung der Brutvögel der Stadt Regensburg von 1982-2012.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

 

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März 2014 Verleihung des Walter-Wüst-Preis 2014 an Dr. Andrea Gehrold.

Laudatio, Urkunde und eine Fotodokumentation der Preisverleihung an Frau Dr. Andrea Gehrold können Sie hier einsehen.

 

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07. – 09. März 2014 fanden die

Vierten Bayerischen Ornithologentage in Benediktbeuren statt.

Eine Rückschau aller Vorträge ist hier nachlesbar.

 

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Es referierten:

 

Heribert Zintl (Lenggries):

Unser Ringen um die Rettung der Flussseeschwalbe in Bayern: 42 Jahre lang Anpacken, Organisieren, Probieren, Konstruieren, Sinnieren – Jubilieren?

 

 

Verleihung des Walter-Wüst-Preis 2014 an Dr. Gehrold (links), überreicht von Manfred Siering (rechts).

Verleihung des Walter-Wüst-Preis 2014 an Dr. Gehrold (links), überreicht von Manfred Siering (rechts).

Dr. Andrea Gehrold (Vortrag der Preisträgerin des Walter-Wüst-Preis 2014):

Schwingenmauser und Zugverhalten von Entenvögeln, mit Fokus auf die Schnatterente Anas strepera

 

 

Norbert Schäffer (Sandy, UK):

Welchen Vogelschutz wollen wir?

 

 

Manuel Dylla (Wien) et al.:

Evaluierung potentieller Brut-  und Nahrungshabitate für die Wiederansiedlung des Waldrapps in Mitteleuropa

 

 

Erich Hofmann (Dietramszell):

25 Jahre Dohlenschutz im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen

 

 

Jens Hering und Dieter Krombach (Limbach-Oberfrohna):

Perfekt getarnt! Wie häufig sind rastende Zwergschnepfen wirklich?

 

 

Armin Landmann und Domenik Wagner (Innsbruck):

Inselleben im Häusermeer: Der Gartenbaumläufer in Innsbruck

 

 

Kilian Weixler (Niedersonthofen):

Die Arbeitsgemeinschaft “Seltene Brutvögel” in Bayern (AGS)

 

 

Bernd Leisler (Radolfzell):

Was ist das Besondere an Rohrsängern?

 

 

Peter H. Becker (Wilhelmshaven):

Von Floßkolonien hin zum Individuum – aktuelle Forschung zum Lebenszyklus der Flussseeschwalbe

 

 

Andreas Schweiger (Bayreuth):

Bayerische Steinadler als Nahrungsgeneralisten am Alpenrand

 

 

Einhard Bezzel (Garmisch-Partenkirchen):

Ausnahmejahr 2013: Spurensuche in Garmisch-Partenkirchen als Beispiel für Möglichkeiten und Grenzen lokaler Monitoringprogramme

 

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Februar 2014 Robert Pfeifer (Bayreuth) mit dem Vortrag über:

Timalien – ein Überblick über eine unübersichtliche Vogelgruppe.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

Mehr zum Thema:Was ist eine Timalie? Faszinierende Vielfalt der Lebensformen und Herausforderung an den Systematiker.PFEIFER, R. (2013) Vogelwarte 51: 117-126. DO-G, lfV, MPG.

 

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Januar 2014 Prof. Dr. Volker Zahner (Allershausen) hielt einen Vortrag über:

Spechte und ihre Lebensgemeinschaft – eine Welt in der Vertikalen.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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Dezember 2013 Manfred Siering (München) hielt einen Vortrag über:

Ährenträgerpfau und Goldkopftimalie – ornithologischer Reisebericht aus Myanmar.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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November 2013 Matthias Jalowitschar und Dr. Christian Magerl (Freising)

hielten einen Vortrag über:
Schwarzstirntrappist und Andengans – Ornithologischer Reisebericht aus Südperú.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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Oktober 2013 Prof. Dr. Ulrich Schulz (Eberswalde) hielt einen Vortrag über:

El Quetzal – Biologie, Ökologie und Kulturgeschichte eines legendären Tropenvogels.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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September 2013 Hansjoachim Fünfstück (Partenkirchen) hielt einen Vortrag über:

Der Steinadler in den Bayerischen Alpen.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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Juli 2013 Markus Faas (München) hielt einen Vortrag über:
Vogelzug in Bayern – ein viel zu wenig bekanntes Phänomen?
Erfahrungen aus fünf Jahren Zugbeobachtung im Alpenvorland.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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 Juni 2013 Thomas Grüner (München) hielt einen Vortrag über:
Alpenschneehuhn und Schneesperling – Schatzkammer Bayerische Alpen.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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Mai 2013 I.K.H. Dr. Auguste Prinzessin von Bayern mit dem Vortrag über:
Werkzeuggebrauch und innovatives Verhalten bei Vögeln. Neukaledonische Geradschnabelkrähen Corvus moneduloides und ihre Intelligenzleistungen.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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April 2013 Ingrid und Carlos Struwe (Köln) zeigten einen Film über:
Segler im Land der Wasserfälle– brasilianische Impressionen heute und gestern.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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März 2013 Robert Pfeifer (Bayreuth) hielt einen Vortrag über:

Sänger, Spötter, Dialekte – Eine Exkursion in die Welt der Vogelstimmen.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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Februar 2013 Dr. Michael Proske (Stephanskirchen) referierte über

Blauwale und Kolibris – Impressionen von einer Reise entlang der Baja California.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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Januar 2013 Wilhelm Holzer (Freising) und Dr. Knut Neubeck (Weilheim) berichteten über die

Evaluation der Auswilderung der Greifvogelarten Mäusebussard und Habicht.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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Dezember 2012 Manfred Siering (Grünwald) referierte über:

Ruspoli-Turako und Akazienhäher – ornithologischer Reisebericht aus Südäthiopien.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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November 2012 Prof. Bernd Ulrich Meyburg (Berlin) referierte über: Was leistet die Satelliten-Telemetrie für die Greifvogelkunde und den Greifvogelschutz? Eine Bilanz nach 20 Jahren. Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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Oktober 2012 Prof. Claus und Ingrid König (Ludwigsburg) referierten über die Eule aus dem Nebelwald – Ornithologisches aus Nordargentinien. Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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September 2012 Sebastian Biele (LfU, Vogelschutzwarte Garmisch) referierte über die Erfassung des Vogelzuges an markanten Orten in Bayern und andere Projekte. Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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Juli 2012 Prof. Michael Wink (Heidelberg) referierte über die Systematik der Vögel – Erkenntnisse und Auswirkungen der DNA-Forschung.

Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

Lesen Sie Einzelheiten zum Vortragsinhalt aufrufbar.

 

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Juni 2012 Prof. Ragnar Kinzelbach (Rostock) referierte über die Klimaerwärmung – ein Feigenblatt für andere Umweltschäden. Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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Mai 2012 Ingrid und Carlos Struwe (Köln) referierten über: Juwelen in der Weite – gefiederte Raritäten Brasiliens. Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

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April 2012 Dr. Swen C. Renner (Ulm) referierte über: Wer ist neu und wer ist alt? Die Avifauna des östlichen Himalya im Norden von Myanmar. Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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April bis Dezember 2012 Dr. Helmut Rennau hat das „Vogelleben nördlich des Ismaninger Teichgebietes“ zusammengetragen. Die Ergebnisse einer Beobachtergruppe der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern Teil 1 (von 3) liegen hier vor.

 

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März 2012 Michael Schödl (Ohlstadt) referierte über die Wildflüsse in Bayerns Süden – Lebensraum für Flussuferläufer und andere. Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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Februar 2012 Reimut Kayser (Dillingen) referierte über: Kommt der Rotmilan unter die Windräder? Vogelwelt und Windenergieanlagen. Eine Rückschau des Vortrags können Sie hier nachlesen.

 

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10.-12. Februar 2012 fanden die Dritten Bayerischen Ornithologentage (Retzbach) statt.

Eine Rückschau aller Vorträge ist hier nachlesbar.

Es referierten: Dr. Stephan Kneitz:

Vögel im Großraum Würzburg – ein fotografischer Streifzug

 

Dr. Einhard Bezzel:

Faunenwandel? – Fünf Generationen Vogelbeobachtung in Bayern

 

Dr. Hermann Stickroth:

Die versunkene Vogelwelt des ungebändigten Lechs

 

Armin Vidal, (Richard Schlemmer und Albrecht Klose):

Die Avifauna der Stadt Regensburg im Wandel der letzten drei Jahrzehnte

 

Thomas Rödl:

Brutvögel in Bayern: Ergebnisse, Probleme und Chancen von ADEBAR & Co

 

Wolfgang Dornberger:

Biologie der Goldammer in Hohenlohe-Franken

 

Manfred Lang:

Leben mit der ökologischen Falle – die Grauammer in Franken

 

Claudia Pürckhauer (Ulrich Lanz, Julia Schwandner und Dagmar Kobbeloer):

Naturschutzbezogene Grundlagenforschung am Ortolan in Mainfranken:

Bestandsentwicklung und Schutzstrategien

 

Ingold Schuphan:

Die Zippammer, Wärme liebend und doch Sturm und Kälte trotzend

 

Richard Zink:

Die Rückkehr ausgestorbener Großvogelarten durch Auswilderung: Bartgeier und Habichtskauz

 

Thomas Gottschalk:

Klima oder Landnutzungswandel – was beeinflusst die zukünftige Verbreitung und Population der Brutvögel Deutschlands?

 

Dirk Tolkmitt (Patrick Franke und Detlef Becker):

Bestandstrends und Lebensraumwahl des Wendehalses in Mitteldeutschland

 

Susann Janowski:

Die Populationsgenetik birgt außerordentliche Möglichkeiten für den Vogelschutz –

Perspektiven am Beispiel der Wiesenweihe

 

Gerhard Fischl:

Der Einfluss menschlicher Störung auf die Territorienwahl und Stressbelastung bei Haselhühnern

 

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Im Januar 2012 referierte Prof. Klaus Schönitzer (München) über Johann Baptist Ritter von Spix – ein Leben für die Zoologie. Eine Rückschau des Vortrags ist hier nachzulesen.

 

Veröffentlichung: Die Vögel des Chiemseegebietes

Lohmann, Michael und Bernd-Ulrich Rudolph (2016): Die Vögel des Chiemseegebietes.

ISBN 978-3-00-052054-9. Ornithologische Gesellschaft in Bayern e.V., München.

Preis: 35,00 €, bestellbar unter folgender Internetseite.

 

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Der Chiemgau weist neben einer Jahrtausende alten Kultur mit berühmten Sehenswürdigkeiten wie Kloster Seeon, die Fresken in der Kirche von Urschalling oder Schloss Herrenchiemsee eine besonders reiche naturräumliche Ausstattung an Lebensräumen auf. Diese reicht vom Hochgebirge bis zu den Mooren und Seen im Vorland mit dem Chiemsee als zentralem Element. Entsprechend groß ist der Artenreichtum an Vögeln: 180 Vogelarten haben mindestens einmal im Chiemgau gebrütet oder unternahmen Brutversuche, 147 davon brüten hier regelmäßig. Die Anzahl aller sicher nachgewiesenen Vogelarten in unserem Gebiet beläuft sich auf 329. Der Chiemsee stellt für Wasservögel ein Rastgebiet von internationaler Bedeutung dar, aber auch viele der kleineren Gewässer weisen eine hohe Bedeutung für rastende oder brütende Wasservögel und Schilfbrüter auf. Der Anteil an Schutzgebieten – europäischen Vogelschutzgebieten wie Naturschutzgebieten – ist daher weit überdurchschnittlich hoch.

Das Buch analysiert zum ersten Mal die Bedeutung des Chiemgaus für die Vogelwelt. Es wertet die Wasservogelzählungen über einen Zeitraum von 47 Jahren aus (seit 1967/68) und dokumentiert die Bedeutung von verschiedenen Gebietsteilen für die Brutvögel, mausernde Wasservögel sowie rastende und überwinternde Vögel. Alle im Freiland nachgewiesenen Vogelarten werden in einem eigenen Artkapitel behandelt.

Der hohe Artenreichtum führt zu einer immer größer werdenden Bedeutung des Chiemseegebiets für Vogelkundler von nah und fern. Bis heute werden daher neue Arten beobachtet, manche verschwinden aber auch wieder. Das liegt teilweise an der natürlichen Dynamik, zu einem großen Teil aber auch an der Einflussnahme des Menschen auf die Natur. Daher behandelt das Werk auch den Aspekt des Vogelschutzes im Chiemgau in einem eigenen Kapitel.

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Veröffentlichung: Die Vogelwelt des Nymphenburger Schlossparks in München

Sonderheft: Die Vogelwelt des Nymphenburger Schlossparks in München

 

Vom Wildpark der bayerischen Herrscher

zum innerstädtischen Naherholungsgebiet

 

Zum 350jährigen Bestehen des Nymphenburger Schlossparks München gibt die Ornithologische Gesellschaft in Bayern e.V. einen Überblick über die Vogelwelt dieses neben dem Englischen Garten bedeutendsten Naherholungsgebietes der Landeshauptstadt München.


Der Nymphenburger Schlosspark ist nicht nur ein weltberühmtes Werk der Gartenkunst, sondern auch ein bedeutender naturnaher Lebensraum inmitten der Großstadt München. Das ehemalige Jagdgebiet der bayerischen Herrscher mit seinem eindrucksvollen Baumbestand, offenen Wiesenflächen und einigen Gewässern ist heute ein Schutzgebiet nach der europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie. Viele Naturfreunde und Ornithologen aus aller Welt haben den Schlosspark besucht, 198 Vogelarten konnten in 120 Jahren beobachtet werden. Im Schlosspark findet sich auch die wohl meistfotografierte Eule der Welt – ein Waldkauz, der seinen regelmäßigen Tageseinstand an einem der Seen hat.
Eine ausführlich kommentierte Auflistung der Vogelarten, die Beschreibung eines Vogeljahres im Schlosspark und die Ergebnisse der Silvesterzählungen der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern e.V. schließen an die Historie von Schloss und Park sowie die naturkundliche Betrachtung der Parkanlage an.

Das Heft ist reich bebildert; alle 363 Farbfotos stammen von Thomas Grüner und entstanden, sofern nicht anders angegeben, im Nymphenburger Schlosspark München.

Zum 350jährigen Bestehen des Nymphenburger Schlossparks und vier Jahrzehnte nach einer ersten Veröffentlichung soll wieder ein aktueller Überblick über die Vogelwelt und ihre Bestandsentwicklungen gegeben werden. Hierzu hat Thomas Grüner die grundlegende Arbeit von Walter Wüst von 1973 und dessen ergänzende Veröffentlichung von 1992 zur Basis einer neuen Betrachtung der Vogelwelt von Nymphenburg gemacht. Systematik, Taxonomie und Nomenklatur wurden dabei entsprechend aktueller Feldführer umgestellt.

Ergänzend folgen eine Brutvogelkartierung, die im Frühjahr 2012 im wesentlichen durch Hildegard Pfister und Franz Hammerl-Pfister vorgenommen und der Kartierung unter Walter Wüst von 1972 gegenübergestellt wird, sowie die Ergebnisse von 18 Jahren Silvester-Inventur der Parkvögel durch Mitglieder der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern e.V. in einer Zusammenfassung durch Hildegard Pfister.

Auflistungen der im Schlosspark beobachteten Säugetiere, Reptilien, Amphibien und Libellen schließen sich an.
Das vorliegende Heft kann wie auch die Broschüre von Walter Wüst 1973 lediglich als Momentaufnahme der Vogelwelt im Nymphenburger Schlosspark gesehen werden. Um die Kontinuität der Vogelbeobachtungen für dieses Gebiet zu wahren und die weiteren Entwicklungen der Avifauna verfolgen zu können, ist die Ornithologie auf ständigen Zulauf an Daten angewiesen. Deshalb sind alle Vogelbeobachter aufgerufen, bemerkenswerte Beobachtungen und das Auftreten noch nicht registrierter Vogelarten zu melden. Dabei sind auch ergänzende, ältere Beobachtungsdaten aus dem Schlosspark willkommen. Thomas Grüner sammelt dieses Datenmaterial und kann über die E-Mail-Adresse: parkvoegel-nymphenburg@gmx.de von ornithologischen Vorkommnissen im Schlosspark informiert werden. Meldungen möglichst auf digitalem Weg und, falls vorhanden, Belegaufnahmen nicht über 100KB. Selbstverständlich sind auch briefliche Meldungen an die Ornithologische Gesellschaft in Bayern e.V., c/o Zoologische Staatssammlung München, Münchhausenstraße 21, 81247 München, möglich.

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Die Autoren

Thomas Grüner, Jg. 1966; Biologiestudium, Verwaltungsbeamter bei der Landeshauptstadt München. Naturfotograf und Autor von „Bayerische Alpen. Natur, Pflanzen, Tiere” (München, 2012), mehrfach Auszeichnungen bei internationalen Naturfoto-Wettbewerben.

Franz Hammerl-Pfister, Jg. 1951; Studiendirektor für Biologie und Chemie am Städtischen Käthe-Kollwitz-Gymnasium, Mitarbeiter am Pädagogischen Umweltzentrum in München, Fachkoordinator Umweltschutz an Münchner Schulen.

Hildegard Pfister, Jg. 1949; Diplom-Informatikerin am Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München.

Manfred Siering, Jg. 1946; Bankkaufmann i. R., seit 1996 Vorsitzender der OG. Seit 1975 regelmäßige ornithologische Führungen u.a. für die Münchner Volkshochschule im Nymphenburger Schlosspark.

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Herausgeber: Ornithologische Gesellschaft in Bayern e.V. (gegr.1897)
Zoologische Staatssammlung München, Münchhausenstraße 21, D-81247 München
Internet: www.og-bayern.de, E-Mail: info@og-bayern.de
Sonderheft zu Band 52 des Ornithologischen Anzeigers,
ISSN 0940-3256
159 S., 363 Farbfotos, 4 Tabellen.
Preis: € 15,90 zzgl. Versandkosten € 2,50

Für Mitglieder der OG-Bayern ist das Sonderheft im Jahresbeitrag von € 35,- enthalten.

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Buchbestellungen über unsere Homepage können Sie hier tätigen.

oder bei:
Jürgen Weckerle, Langbehnstraße 10a, D-80689 München
E-Mail: juergen.weckerle@t-online.de
Ornithologische Gesellschaft in Bayern e. V.

oder über Christ Media Natur

 

Das Heft liegt an folgenden Verkausstellen aus:

  • Schloss Nymphenburg, Verkaufsshop
  • Museum Mensch und Natur im Nordflügel des Schlosses, an der Kasse
  • Botanischer Garten München-Nymphenburg, Verkaufsshop
  • Zoologische Staatssammlung München, im Foyer

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Die Ornithologische Gesellschaft in Bayern e.V.
1897 wurde die Ornithologische Gesellschaft als „Ornithologischer Verein München“ von Dr.‚ Carl Parrot gegründet.

Neben allgemeinen Fragen der Ornithologie stand von Anfang an die Vogelwelt Bayerns im Mittelpunkt.
Dieses Ziel hat sich durch all die Jahre gehalten: unser Wissen über die Vögel Bayerns zu mehren und im ökologischen Zusammenhang zu beschreiben.

Die Ornithologische Gesellschaft in Bayern e.V. bietet ihren Mitgliedern:

  •  Monatliche Vortragsabende in der Zoologischen Staatssammlung München
  •  In zweijährigem Turnus finden die Bayerischen Ornithologentage als Wochenend-Tagung an wechselnden Orten Bayerns statt
  •  Die Zeitschrift „Ornithologischer Anzeiger“ informiert zweimal jährlich über aktuellste Entwicklungen in der Vogelkunde
  •  Vogelkundliche Exkursionen in verschiedenste Naturräume Bayerns
  •  Reisen zu ornithologischen Hotspots weltweit
  •  Das Bayerische Avifaunistische Archiv als Datenbank und Sammelstelle für alle vogelkundlichen Daten
  •  Eine Bibliothek mit umfassenden Angebot an Fachbüchern und über 230 ornithologischen Zeitschriften
  •  Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten und Beratung in allen vogelkundlichen Fragen.

Veröffentlichung: Die Brutvögel der Stadt Regensburg

 

R. Schlemmer, A. Vidal und A. Klose (2013):

Die Brutvögel der Stadt Regensburg und

ihre Bestandsentwicklung von 1982 bis 2012.

€ 29,90. 17 x 24 cm. 290 S., 124 Farbfotos, 105 Karten.

Das Buch stellt die derzeit einzige Avifauna einer bayerischen Großstadt dar. Im Bereich des Stadtgebietes von Regensburg (8068 ha) wurden von der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Ostbayern alle Brutvogelarten quantitativ erfasst. Die meisten Arten wurden flächendeckend kartiert. Die 13 häufigsten Brutvogelarten wurden in ausgewählten Probeflächen gezählt und von diesen Ergebnissen auf den Gesamtbestand hochgerechnet.

 

Zu jeder der Brutvogelarten wurde ein Kapitel verfasst. Neben dem Textteil beinhalten die Artkapitel auch jeweils ein Farbfoto und eine farbige Verbreitungskarte. Mit dieser attraktiven Gestaltung und allgemeinverständlich geschriebenen Texten richtet sich das Buch nicht nur an das Fachpublikum, sondern auch an interessierte Laien und macht neugierig auf die gefiederten Stadtbewohner.

 

Durch Vergleich der aktuellen Bestandszahlen mit den Daten aus der „Avifauna Ratisbonensis“ aus dem Jahr1986 wird gezeigt, dass die Bestände der meisten Arten stark abgenommen haben. Die Ursachen werden auf lokale strukturelle Veränderungen wie zunehmende Flächenversiegelung durch Verkehrsflächen, Wohn- und Gewerbebauten, Ersatz von Obstgärten durch Ziergärten etc. sowie auf überregionale bis europaweite Entwicklungen in der Landwirtschaft zurückgeführt. Daraus wurden praxisrelevante Schlussfolgerungen für den Naturschutz abgeleitet.

Lediglich bei den Standvogelarten zeigt ein höherer Prozentsatz einen positiven Bestandstrend. Dies wird überzeugend und in dieser Klarheit erstmals auf günstigere Überwinterungsbedingungen in Folge der globalen Klimaerwärmung zurückgeführt.

 

Ein weiterer neuer Aspekt ist, dass Kurzstreckenzieher ähnlich stark wie Langstreckenzieher abnehmen.

In diesem Zusammenhang betonen die Autoren, dass die Abnahme vieler Langstreckenzieher auf regionale Habitatveränderungen zurückgeführt werden kann und die Ursachen für den starken Rückgang dieser Vogelgruppe – entgegen dem in der Fachliteratur seit Jahren vorherrschenden Tenor – nicht zwangsweise auf dem Zug oder im afrikanischen Winterquartier zu vermuten sind.

 

Die Publikation wurde in Anerkennung ihrer Bedeutung von der Stiftung Bayerischer Naturschutzfonds durch namhafte Förderung der Druckkosten honoriert.

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oder über: Christ Media Natur